Die Freiheit wiedererlangen

Die Neuen Liberalen fragen “Was muss in Deutschland unbedingt angepackt werden”? Die Frage ist zwar schon falsch formuliert, aber ich beantworte sie trotzdem.

Die westlichen Gesellschaften, nicht nur Deutschland allein, stehen vor technischen und strukturellen Herausforderungen, die sich nicht mehr durch eine auf den Staat begrenzte und fokusierte Politk lösen lassen. Der Verlust unserer Freiheiten geschieht durch Geheimdienste diverser Nationen und durch multinationale Konzerne. Die gesellschaftlichen Unterschiede und der Verlust der Mittelschicht sind ein internationales Phänomen. Unsere Umwelt wird von internationalen Wirtschaftsunternehmen geschädigt. Daher muss jede Politk stets eine internationale Politik sein.

Überwachung verhindern, Transparenz fördern

Wir sind in der zweiten Hälfte des Schachbretts. In fünf Jahren wird die Anzahl der Transistoren in einem Computerchip die Anzahl der Neuronen in einem menschlichen Gehirn überholt haben. Der Mensch wird also bald Maschinen bauen die komplexer sind als das Gehirn das sie entwickelt hat.
Der technische Fortschritt der und dessen Geschwindigkeit (Internet, Smartphone) nimmt weiterhin zu. Dennoch sind wir jetzt schon mit den gesellschaftlichen Auswirkungen überfordert.

In diesem Land gibt es 40,4 Millionen Smartphones. Jedes davon ist in der Lage bei geeigneter Manipulation seine nähere Umgebung in Bild und Ton zu überwachen. Was dieses Jahr die Smartphones sind, sind in fünf Jahren die Drohnen, die unsere Pakete bringen und anstelle von festen Überwachungskameras eingesetzt werden. Auf den Straßen Californiens fahren jetzt schon Autos ohne Fahrer.

Unternehmen und Staaten sammeln Unmengen von Daten, die unsere Freiheit grundsätzlich in Frage stellen. Wo jeder Gedanke und jede Bewegung für immer festgehalten wird kann man keine Freiheit mehr ausleben.

Für diese Realität, in dem jedes Telefon, jedes Auto, jede Laterne und jede Uhr eine potentielle Überwachungsmaschine ist brauchen wir ein Konzept und eine Antwort. Diese Antwort kann nur aus starken Regeln für staatliche und private Einheiten bestehen, die die individuelle Freiheit und Verfügungsgewalt des einzelnen über seine Daten in den Vordergrund stellen.

Diese Regeln müssen so fest installiert werden das sie durch Angriffe durch große staatliche Einheiten, die versuchen im Geheimen zu arbeiten, oder durch große wirtschaftliche Einheiten, die durch ihre Systemrelevanz zu einem Machfaktor werden, nicht umgangen werden können.

Diese Regeln sind die einzige Chance die unsere Freiheit im 21 Jahrhundert hat. Wir müssen die Kontrolle über unsere Netze und unsere Kommunikation wiedererlangen.

Durch größtmögliche Transparenz bei allen wesentlichen Entitäten muss von von Anfang an verhindert werden das sich solche unkontrollierten Machtfaktoren entwickeln.

Die Schere schließen

Die soziale Marktwirtschaft ist ausgeblutet. Alleine in Deutschland besitzen die Top 0,1% der Bevölkerung 22,5% des Gesamtvermögens. So kann eine Gesellschaft auf Dauer nicht existieren. Manche haben bereits erkannt das sie bald vom Mob durch die Straßen getrieben werden.

Wir müssen die Unterschiede die nicht zuletzt durch die technischen Veränderungen hervorgerufen wurden wieder unter Kontrolle bekommen, bevor es dafür zu spät ist.

Wirklich frei entfalten kann man sich nur wenn man die nötige Bildung und die nötigen Mittel dafür hat. Die Bildung ist die einzige Chance die wir haben alle großen Probleme der Menschheit unter Kontrolle zu bekommen. Wie schlimm wir darin versagen zeigt jeder einzelne, der sich nach einem Besuch unseres Bildungssystems für den Krieg im Irak und in Syrien entscheidet.

Wir dürfen nicht darauf warten das der technische Fortschritt uns Vollbeschäftigung schenkt, diese Zeiten sind vorbei. Das selbstfahrendes Auto ist die nächste Veränderung die Taxifahrer, Lieferdienste, Busfahrer und LKW-Fahrer erstmal ohne eine Existenzgrundlage zurücklässt. Daher müssen wir jetzt die Existenzgrundlage eines jeden einzelnen sichern und das bedingungslos. Existenz heißt hierbei aber auch eine freie Existzenz mit Möglichkeiten zur vollständigen gesellschaftlichen Teilhabe, ohne staatliche Überregelung oder künstliche Verknappung.

Wer nur damit beschäftigt ist seinen wirtschaftlichen Status Quo zu erhalten oder von Existenzenängsten verzehrt wird kann nicht frei leben.

Wirtschaft kontrollieren

Wirtschaften passiert heutzutage viel zu oft neben der Gesellschaft und nicht als Teil von ihr. Das die Wirtschaft aber ein Teil der Gesellschaft ist haben zuletzt die Bailouts 2008 gezeigt. Die Wirtschaft muss wieder in die Mitte der Gesellschaft zurückgeholt werden. Sie darf kein intransparenter, geldgetriebener und internationaler Machtfaktor sein die nicht mehr zu kontrollieren ist. Gesetze die von Lobbyisten geschrieben werden sind eine Beleidigung für unsere Demokratie.

Wirtschaften darf nur nachhaltig passieren. Das Klima dieses Planeten haben wir schon nachhaltig geschädigt. Trotzdem gibt es immer noch Firmen die in Deutschland Fracking betreiben.

Eine freie Entfaltung ist nur möglich wenn die Wirtschaft in einem gesellschaftlich anerkannten Rahmen operiert, der nachhaltig die Interessen jedes einzelnen als höchstes Gut betrachtet. Dabei ist das Respektieren der natürlichen Resourcen und Grenzen dieses Planeten eine Selbstverständlichkeit.

Das aktuelle Gefühl der Machtlosigkeit gegenüber internationalen Konzernen muss überkommen werden.

 

Gleichheit unter Schmerzen

Und da findet sich auch der erste Hinweis für die Vermutung, dass es bei der Ablehnung des Feminismus nicht um inhaltliche, sondern eine emotionale handelt. Und so geht es ans Eingemachte. Die Teilnehmer berichteten von ihrem Dasein als frauenferne Nerds, von den Demütigungen in der Pubertät und der gefühlten Ohnmacht gegenüber Frauen. Es wird deutlich: Mit der Behauptung Frauen seien strukturell benachteiligt wird die eigene Erfahrung konterkariert, der Schmerz, die Demütigung scheinbar negiert.

Quelle: Telepolis

Was passiert, wenn man einen Haufen Nerds nimmt, sie in einen Raum lockt und über Equalismus spricht? Anscheinend erzählen die Dinge die einen dann zu einer interessanten These bringen: Männliche Nerds sind irrational, da emotional, antifeministisch, da sie nicht mit Frauen umgehen könne. Genauer: Wenn ich mit 16 keine abbekomme kann ich mit 26 nicht sehen, dass in dieser Gesellschaft so einiges schief läuft.

Das finde ich, um es freundlich auszudrücken, provokant. So zumindest formuliert es Julia Schramm (@laprintemps) in ihrem Artikel auf Telepolis. Da die gute im Moment wohl Emanzipation und den Feminismus für sich entdeckt hat ist das wohl im Moment ganz ihr Thema. Wobei ihre Blog Artikel auch eher etwas sind was der normale Durchschnittsleser wohl besser mit gezücktem Bleistift zum markieren und einem Glas Rotwein genießt.

Doch zurück zu dem doch eigentlich so schönen Thema Equalismus. Nehmen wir mal das Thema strukturelle Benachteiligung, weil ich denke das das auf jeden Fall etwas ist das überhaupt nicht für eine emotionale Herangehensweise taugt. Fakt ist, das z. B. Frauen immer noch weniger verdienen als Männer in gleicher Position und mit gleicher Qualifikation. Fakt ist auch das es dafür keinen Begründung gibt, die am Anfang des 21. Jahrhundert noch irgendwas bedeutet. Und aus diesen Fakten entsteht nicht nur das Gefühl der Ungerechtigkeit, sonder der Fakt das dies nicht Gerecht ist.

Daneben sehe ich es auch als Fakt an das Nerds und vor allem Leute die auf einer OpenMind rumhängen doch sehr gebildete Menschen sind. Das heißt auch das sie die beiden vorher genannten Fakten nicht einfach aus emotionalen Gründen ignorieren können. Und mal im Ernst, das ist doch kein Haufen von antifeministischen Psychos? Oder doch? Ich war ja nicht dabei, aber so sehr kann dort die Atmosphäre doch nicht gekippt sein.

Meines Erachtens hat das Eine mit dem Anderen gar nichts zu tun. Persönliche Erfahrungen mit dem anderen Geschlecht und daraus evtl. entstandene Verletzungen sollten nie einen Einfluss auf die tief sitzende Weltsicht haben. Tatsächlich würde diese Beobachtung nämlich bedeuten das es nicht wenige Menschen gibt, für die der Schluss “ich habe Schmerzen erfahren, daher sehe ich deine nicht” als Lebensmotiv funktioniert. Und wenn wir immer noch da sind, dann ist sehr viel in unserer Gesellschaft schief.

Ich hoffe irgendwie inständig das dieser Punkt falsch ist, weil ich doch hoffe das es in der Allgemeinheit dieses beschriebene Handlungsmotiv so nicht gibt. Und erst recht nicht unter Nerds. Gleichheit muss im Zweifel auch unter Schmerzen ein hohes Gut bleiben. Und ich hoffe auch das ich das nicht nur so sehe weil ich mit 16 eine Freundin hatte.

Die Grünen überwachen jetzt auch

Für die Abrechnung könne das europäische Satellitensystem Galileo eingesetzt werden, vorausgesetzt, ein strenger Datenschutz sei gewährleistet.

Focus Online

Gut das wir Europäer nicht nur Euros retten sondern auch dieses neue Navigationssystem bauen, denn damit kann wird unter Umständen die Genauigkeit verbessert. Ich persönlich finde das wirklich gut, denn die 5 Meter von GPS machen bei meiner Nutzung von GPS, die meistens zu Fuß ist, wirklich was aus.

Auch gut finde ich das ein Grüner Ministerpräsident über eine PKW Maut nachdenkt. Mir ist das eh egal, da ich kein Auto fahre, finde aber das man Autos zumindest aus den Innenstädten verbannen sollte, die stinken, sind laut und nehmen unglaublich viel Platz weg. Und versuchen mich armen Fahrradfahrer mindestens einmal am Tag umzubringen.

Was ich nicht gut finde ist wenn ein grüner Ex-Gymnasiallehrer für Chemie, Biologie und Ethik schlecht gecoacht über technische Umsetzung von PKW Maut spricht. Das Problem ist relativ einfach erklärt: Sattelitengestützte PKW Maut bedeutet das irgendwer (in dem Fall der Staat oder ein Privatunternehmen) zu jedem Zeitpunkt weiß wo sich jedes Auto aufhält und damit auch die meisten Bürger.

Das finde ich nicht so gut. Und dafür gibt es ganz viele Gründe. Kretschmann sagt zwar das der “Datenschutz gewährleistet” werden muss, was das aber genau bedeutet steht zumindest in dem kurzen Online Abriss nicht. (Wo ist eigentlich das ganze Interview?). Jetzt kann man natürlich mit einem IT-Security Experten sprechen und die theoretische Diskussion anfangen ob es sowas wie Datenschutz überhaupt gibt, aber ich nehme an jeder hat dieses Jahr mitbekommen das viele Unternehmen und der Staat nicht besonders gut darin sind auf Daten aufzupassen. Da hilft wirklich nur die Daten gar nicht erst zu erfassen.

Ferner kann man den Rahmen für so ein Mautsystem natürlich Gesetzlich ganz eng fassen, das Problem ist das solche Daten immer die Begehrlichkeiten der Sicherheitsbehörden wecken. Und da die Sicherheitsbehörden ja immer noch der Illusion der absoluten Sicherheit hinterherjagen weiß man nicht so genau auf was für lustige Ideen die als nächstes kommen. Vor unseren Computern machen sie ja auch keinen halt mehr, vor allem aber halten sie sich nicht an die Regeln die die Gerichte ihnen auferlegen. So viel zum Thema das kann man ja gesetzlich regeln.

Gesetze ändern sich aber auch bzw. können von der herrschenden Mehrheit geändert werden, genau wie der Zeitgeist und die Gesellschaftsform. All das sollte man berücksichtigen wenn man eine umfangreiche Überwachungsinfrastruktur schafft. Die beste Lösung für diese Probleme ist also weiterhin es nicht zu tun.

Das sehe übrigens nicht nur ich so, es gibt auch noch Medien die das verstehen und sogar Parteien.

Alle auf Drogen!

Oh mein Gott, die Linke beschließt das alle Drogen legalisiert werden sollen! Das schließt also auch harte Drogen mit ein.

So ungefähr hört sich für mich die Berichterstattung an diesem Wochenende über den Linken-Parteitag an. Nur das den etablierten Medien leider die Ironie fehlt. Und natürlich die Tiefe. Weil meine erste Frage dazu wäre natürlich wie sehen das die anderen Parteien? Und was bedeutet das für die Gesellschaft in Deutschland, gibt es hier eine Mehrheit für eine Art von Drogenpolitik? Dafür nehmen wir mal die aktuellen Umfragewerte der Parteien. Es geht natürlich auch nur um den Konsum, also die Entkriminalisierung der Suchtkranken.

Gehen wir mal von Links nach Rechts im demokratischen und relevanten Spektrum der Parteien:

Linke 7%
haben wir ja gelesen: “Legalisierung aller Drogen” , das schließt dann auch sog. harte Drogen mit ein

Piraten 10%
Die haben natürlich mal wieder nichts fertig ;). Dafür aber eine AG Drogen:

Die PIRATENPARTEI-DEUTSCHLAND steht für eine repressionsfreie Drogenpolitik und will ein Ende der gescheiterten Prohibition. Wir lehnen die heutige, wissenschaftlich nicht haltbare Unterscheidung in legale und illegale Stoffe ab und fordern die objektive Bewertung und Handhabung aller psychoaktiven Substanzen alleine anhand ihres Gefahrenpotentials.

Die Piraten folgen also eher dem Ratio-Ansatz, und verbieten demnächst Tabak, dafür legalisieren sie Cannabis ;). Das ist natürlich nur überspitzt dargestellt, aber schon mal ein sehr differenzierter Ansatz.

Grüne 16%
Die Grünen haben einen ganzen Artikel über ihre Drogenpolitik:

Die Politik der Kriminalisierung von Konsumentinnen und Konsumenten führt in die Sackgasse. Schwerstabhängige brauchen Hilfe, keine Strafverfolgung.

Bei weichen Drogen wie Cannabis wollen wir unter Berücksichtigung des Jugendschutzes eine legale Abgabeform über lizenzierte Fachgeschäfte ermöglichen, weitere Erleichterungen für die medizinische Verwendung von Cannabis sowie vernünftige Regelungen und Grenzwerte im Bereich Cannabis und Straßenverkehr durchsetzen.

Die Grünen wollen also das man bekifft Auto fahren darf ;). Ich nehme an bzw. hoffe das diese vernünftige Regelung ein Totalverbot ist. Aber davon abgesehen stehen die Grünen also auch für eine Entkriminalisierung.

Somit haben wir also im linken Spektrum, das im Moment tatsächlich 33% der Zustimmung der Wähler erhält, eine überwiegende Mehrheit für Entkriminalisierung. Eventuell nicht so radikal wie die Linke, aber doch eher normal.

In der Mitte ist es nicht mehr so einfach, die SPD (28%) macht es mir nicht so einfach, zumindest kann ich da nicht wirklich einen Link zu anbieten:

Wir wollen neue Wege in der Drogenpolitik. Wir werden eine Drogenpolitik gestalten, bei der Hilfe für die Abhängigen und gesundheitliche Vorsorge im Vordergrund stehen.Wir setzen auf Prävention, weil wir mit Aufklärung und vorbeugender Hilfe für gefährdete Personen alles dafür tun wollen, daß Menschen nicht in die Suchtabhängigkeit geraten. Wir setzen auf Hilfe, weil wir wissen, daß Sucht eine Krankheit ist und der Behandlung bedarf. Wir sagen der Drogenmafia den Kampf an.

Wir wollen der Drogenkriminalität den Boden entziehen: Wir wollen Hilfe statt Strafe für die Abhängigen, aber eine rigorose Strafverfolgung der Drogenhändler.

(aus dem Wahlprogramm der SPD vom Parteitag in Leipzig 1998)
Somit bleibt noch die CDU (32%), die macht es einem aber auch einfach:

Eine „Legalisierung“ angeblich „weicher Drogen“ lehnen wir ab.

Im Endeffekt scheint es also so zu sein das es einen breiten gesellschaftlichen Konsens zu geben scheint der für eine Entkriminalisierung der Drogenkonsumenten ist. Das heißt aber auch das das einzige Radikale an den Linken ist das sie da ein wenig undifferenziert rangehen. Wobei wenn bei den Piraten herauskommt das Kokain und Heroin ungefährlich ist, dann wäre es nur konsequent wenn sie das auch tun würden. Die Grünen äußern sich als die “alten Hasen” einfach nicht zu. Da sind wir ja mal gespannt bis wann sich da gesetzlich was ändern wird.

Danke 20th Century Fox!

Danke dieses wunderbaren Filmverleihs/Verlegers/Konttolfreakkonsortium hatte ich grade den komischsten Kinoabend meines Lebens.

Man denkt das die etwas dürftigeg Reaktion unserer westlichen Demokratien das Problem für Frieden, Freiheit und Rechte auf dieser Welt ist, aber nein, Copyrights sind die wirklich fühlbaren Gründe für Einschränkungen in unserem Alltag.

Dazu ein kleines Beispiel:

Soll Situation:

Man verabredet sich mit einem Freund zum Sneaken, geht sich gemütlich eine Stunde vorher die Karte holen, geht noch was essen, setzt sich ins Kino, lässt sich überraschen und schaut den Film und lässt dann gemütlich den Abend ausklingen.

Ist Situation:

Man kommt vom Essen und steht erstmal in einer Schlange die bis aus dem Kino reicht. Warum? Weil die netten leute von 20th Cenutry Fox sich überlegt haben die Moderne Form einer Razia ins Kino zu verlegen, präventiv halt und einen Metalldetektor vor den Eingang des Kinosaals gestellt haben. Dazu noch ein paar nette Leute in Schwarzen anzügen, die eine Leibesvisitation durchführen. Dazu passend die groß aufgestellte Pauschabeschuldigung: “Wir gehen zwar nicht davon aus das sie böse sind, aber sie verstehen doch sicher das wir etwas gegen Videopiraterie machen müssen” (so oder in etwa Stand es auf dem großen, natürlich 20th Century Fox gebrandeten Aufsteller, weil man ist ja stolz auf sich). Ferner gilt: keine Handys, MP3 Player, Kameras, etc. (schade nur das die Jungs nicht wussten das das Grindel gar keine Gaderobe hat, was das “vorher abgeben an der Garderobe” für sie zu etwas mehrarbeit machte. Die vielen rumstänkernden Leute sowieso. Dann fängt daher der Film auch noch mit 20 Minuten Verspätung an. Dafür darf man sich dann aber im dunkeln auch noch von den netten Herren, die ihren eigenen Kontrollen nicht glauben, mit Nachtsichgeräten betrachten lassen.

Wenn ich es nicht eh nicht gewusst hätte hätte ich mich wirklich gefragt in was für einem Film ich bin.

Das ich so nen Hals habe ist wohl klar, das erklärt auch das posting hier. Welche Marketingabteilung die Idee hatte die zahlenden Kunden wie Kriminelle zu behandeln frage ich mich eh. Das ist fast so schlimm wie in die U.S.A. einreisen (mit Foto und Fingerabdruck, habe ich auch schon gemacht).

Also dieser Filmverleih ist jetzt erstmal unten durch. Schade.

Logik?

Also irgendwie sind dies Atomtransportgegner doch etwas komisch: auf der einen Seite argumentieren sie das die Transportbehälter nicht sicher sind, auf der anderen Seite stellen/setzen/betonieren sie sich auf die Schienen und verhindern damit das die Behälter möglichst schnell von der Straße sind. Protest in allen Ehren, aber nachdenken sollte man trotzdem mal.

In other news gibts heute 512 MB USB Sticks bei Saturn für Schlappe 20 €. Für meinen mitlerweile kaputten USB 1.1 256 MB Stick habe ich vor 2 Jahren noch 80 € bezahlt :-/

Wir werden alle (nicht) sterben…

Naja, also wenn die mortalität von 70% bei H5N1 (für normale Menschen auch die “Vogelgrippe”) stimmt könnte das etwas tragisch werden:

Weltbevölkerung: 6.472.553.646 * 0,70 = 4.530.787.552

Naja, 4,5 Milliarden Tote sind nicht so lustig jetzt, aber es bleiben ja noch 2 Milliarden übrig, das heißt das unsere Rasse erstmal nicht ausstirbt. Abgesehen ist die ganze Panikmache sowieso total unsinnig, das Ding fliegt seit 10 Jahren im (nicht besonders dünn besiedelten) Asiatischen raum rum, daher werden wohl kaum alle sterben.

Es ist allerdings immer wieder erschreckend das zum einen aus wirtschaftlichen Interessen nicht genug Impfstoff hergestellt werden könnte (wie man an dieser Stelle nachlesen kann) und außerdem unter dem Punkt “Gibt es Medikamente dagegen?” folgendes stehen darf: But it is under patent and made by only one company, Roche, so supplies and production facilities are limited. Dankeschön! Ist die Frage wie viele Leute (also wertvolle Menschen, nicht diese komischen Leute in Afrika) erst an so etwas sterben müssen bis der Patentschutz fällt, bei Aidsmedikamenten sind es ja anscheinend noch nicht genug, und da sterben jährlich 3.100.000 (2004) Menschen daran, aber halt die meisten (85%) in Afrika.

Also eigentlich sollte man sich mal überlegen, wie so ein Wahnsinn wie Patente die Gesundheit von 4 Milliarden Menschen aufs Spiel setzen kann.