There and back again

Isch bin wieder dar! Und diesmal bleibe ich auch ein wenig.

Flug war sehr kurz, im gro├čen und ganzen war die R├╝ckreise nicht so stressig. Aber es ist immer besser wenn man nicht alleine reist.
Dummerweise hat sich wohl mein Handy SIM Karte in London verfl├╝chtigt, weswegen ich jetzt erstmal nicht sooo leicht zu erreichen bin.

Fast schon weg

So, ich sitze in der LSHTM und lese meine Emails. Mein Zimmer habe ich schon verlassen und meine Sachen bei Eva untergestellt. Gestern hat mir Fotango noch ein paar Bier spendiert und wir haben noch ein wenig zusammen im Pub an der Ecke verbracht. War schon ein wenig traurig. Dann bin ich die “bar room bar” in Chinatown gegangen und da feirten die LSHTMler das Ende des Terms. Ich hab Erdinger getrunken. Irgendwann herschte dann Aufbruchstimmung und weil die Meute sich nicht wirklich schnell fuer eine Bar ohne Eintritt entscheiden konnte sind wir dann noch beim Afganen was Essen gehen.
Ich bin uebrigens 16er im average CPAN quality listing. Und der IE suckt gewaltig, weil er meine ueber mich Seite auf privat.thiesen.org nicht darstellen kann.
Gleich gehen wir dann noch ein wenig durch London laufen, ich wollte naemlich mal ueber die Millenium Bridge laufen. Morgen gehts dann ganz frueh zum Flughafen und nach Hause.

Grau in Grau

London presentiert sich an meinem letzten Tag bei Fotango mal wieder von der besten Seite, grau in grau. Aber das tut meiner Stimmung keinen Abbruch, wobei ich glaube das 90% davon eher auf das lange Wochenende zur├╝ckzuf├╝hren sind, das ich mir ja auch wirklich verdient habe.
Was auch grau in grau ist ist der neue Firefox 1.0.2, oder zumindest den der ich hier habe, weil er sich pl├Âtzlich ├╝berlegt hat das eine bessere standard Hintergrundfarbe als wei├č wohl ein grauton ist. Das ist zwar nicht weiter schlimm, hat aber daf├╝r gesorgt das ein paar thiesen.org seiten komisch aussehen, aber wof├╝r gibts CSS. Und ich wei├č ja das wenn man eine Farbe festlegt man eigentlich alle Farben festlegen sollte. Habe ich mal wieder was gelernt.
Was mir allerdings heute die Stimmung versaut hat ist das ich wohl zwischen gestern Abend und heute morgen mails verlohren habe, unter anderem auch wichtige Fotango Mails und was wei├č ich noch alles. Also, falls du mir ne Mail geschrieben hast und ich sie ignoriert habe dann k├Ânnte es daran liegen. Die Ursache war wohl GMX, das zwischen meinen ganzen Emails h├Ąngt (also ich leite alles was an marcus@thiesen.org oder marcus@thiesenweb.de geht an marcus.thiesen@gmx.de weiter, mache da eine Kopie davon und schicke es dann weiter an marcus.thiesen@gmail.com, weil GMail einfach das beste Webinterface hat). Jetzt mache ich bevor ich es zu GMX schicke auch noch mal ne Kopie, damit das ganze nicht nochmal passiert. Das ist aber schon sehr nervig, vor allem wenn so viel wichtige Kommunikation ├╝ber Email l├Ąuft.
Morgen habe ich ja dann auch kein Internet mehr, daher werde ich die Zusammenfassung der letzten Tage wohl erst von Deutschland aus schreiben k├Ânnen. Morgen werde ich meine Sachen packen und mein Zimmer r├Ąumen, weil Schl├╝ssel├╝bergabe um 6 Uhr morgens nicht so mein und auch nicht Michaels Ding ist. Daher schlafe ich die letzte Nacht bei Eva, was eh viel n├Ąher an Victoria ist. Dann wolllen wir morgen noch ein paar Sachen apklappern, ich wollte dann nach 10 Wochen auch endlich mal ├╝ber die Millenium Bridge gehen. Des weiteren wird dann nat├╝rlich noch ein wenig gefeiert, das Ende des Terms von Eva und das Ende meines Praktikums und das es endlich nach hause geht und so. Am Samstag muss ich dann in aller fr├╝he auf zur Victoria Station und von da aus nach Gatwick, aber das wird nicht so schlimm, vor allem weil ich ja mal endlich nicht alleine fliegen muss. Und dann bin ich ja mal gespannt wer mich in K├Âln/Bonn abholt.

Spinner, CPAN, Aufbruchstimmung

Die von mir gestern schon zitierten Spiegel Online Artikel sind nat├╝rlich nicht nur bei mir auf Gegenwehr gesto├čen, jemand der C┬│ Jungs hat sich sogar die Arbeit gemacht das ganze im Orginal Layout umzudrehen. Der ziemlich lustige Artikel ist hier zu finden.

Heute hab ich dann beim “aufr├Ąumen” auch noch ein paar der Module die ich in den letzten Wochen geschrieben habe aufs CPAN hochgeladen. Zum einen mein Text::Compare, das FIFFS benutzt um herauszufinden welche Texte ├Ąhnlich sind, dann XML::RSS::FromAtom um Atom style feeds in RSS feeds zu verwandeln und XML::OPML::SimpleGen mit dem man ganz einfach OPML Dateien erzeugen kann. Damit hat sich die Anzahl meiner CPAN Module fast Verdoppelt, von 4 auf 7 und es waren meine ersten Releases dieses Jahr. Mein Gott wie Produktiv.

Schlussendlich habe ich immer den Eindruck das sich wenn ich gehe alles aufl├Âst. In Toronto waren ja auch irgendwann alle weg, hier ist es ja jetzt so das Jan heute ausgezogen ist und mein Zimmer wohl neu vermietet wird. Ein wenig traurig macht das ja schon, aber wie gesagt, es ist sch├Ân das ich wieder nach hause komme. Der Termin mit BioSolveIT steht auch schon fast, also wird alles immer besser.

Eine etwas komische Episode von Gestern hatte ich ├╝brigens vergessen zu erw├Ąhnen. Auf dem Weg zur Arbeit wurde auf h├Âhe der London Bridge die Strasse gesperrt und ich war froh das ich quasi gerade aus dem Gebiet raus war das abgesperrt wurde. Alles voller Polizisten und so und ich habe bis heute keine Ahnung was da los was, zumindest stand nirgendwo was.
Gestern waren wir ├╝brigens auch in dem neuen Burger Ding auf der Ecke bei Eva essen, weil ich das mal ausprobieren wollte. Das ganze ist schon verdammt teuer (13 Pfund f├╝r ein Bier, nen Burger und Chips) aber eigentlich war das auch ein verdammt guter Lammburger. Das Geld war es aber trotzdem nicht wirklich wert.

Punting through Oxford

Bild von Kaddda und Ed

Am Fretag Abend waren wir erst was trinken in einem Pub von dem ich immer noch nicht wei├č wie er hei├čt und danach in einem ziemlichen angesagten asiatischen Noodle Place. Da wir dort mehr oder minder mit Caroline und Co. verabredet waren konten wir die Schlange links liegen lassen. Allerdings hatten die anderen ihr Essen schon bekommen, was dann ein wenig zu verwirrung f├╝hrte. Die anderen haben dann n├Ąmlich irgendwann die Rechnung bestellt, auf der nat├╝rlich unsere Sachen dann auch mit drauf waren aber irgendwie war das essen noch nicht da. Als wir das dann dem netten kleinen Asiaten versucht haben zu erkl├Ąren dachte der erst wir h├Ątten eine Problem damit das die Rechnung nicht getrennt ist aber als er dann irgenwann auf den Trichter kam das wir eigentlich nur unser Essen haben wollen (eine Erkenntnis die man ihm wirklich ansah) rannte er los, verschwand f├╝r 30 Sekunden und war dann mit unserem Essen wieder da. Sehr strange, aber auch sehr lustig.
Am Samstag musste ich dann fr├╝h (um 7) aufstehen, weil es ja nach Oxford zu Kaddda und Ed ging. Hier in London war das Wetter eigentlich ziemlich gut, aber je n├Ąher wir nach Oxford kamen desto nebeliger wurde es. Die Busfahrt war aber im gro├čen und ganzen unspektakul├Ąr, diese ├ťberlandbusse scheinen auch im gro├čen und ganzen nur warme Luft durch die gegend zu fahren, weil der Bus ziemlich leer war. Etwas zu fr├╝h in Oxford angekommen war die Kaddda nat├╝rlich noch nicht am Busbahnhof (warum schreibt man eigentlich nicht Bushof?) aber dank Eva bald einsetzender Ortskenntnisse konnten wir den beiden schon mal entgegengehen. Unsere vorwarnung an der Strassenecke war allerdings etwas sp├Ąt und wir hatten viel Spass als wir dann quasi schon vorm Haus standen w├Ąrend in dem Haus erst die Vorh├Ąnge aufgezogen wurden. Langschl├Ąfer! Naja, nach einem kurzen Begr├╝├čungstee haben wir uns dann auf in’s Jericho Caffee gemacht, zwecks Fr├╝hst├╝ck, was ich bis dahin auch nicht hatte. Da haben wir dann ein gutes und gesundes englisches Fr├╝hst├╝ck zu uns genommen und viel geredet. Der Kaffee da war allerdings nicht so gut. Nach dem Fr├╝hst├╝ck (12h) sind wir dann ein wenig durch Oxford gelaufen, was sehr sch├Ân und sehr alt und sehr traditionsreich aussieht. Um 1 waren wir allerdings mit einem Ex Kollegen von Eva aus Glasgow schon wieder zum Kaffee verabredet, also war das Sightseeing erstmal etwas begrenzt. In dem Coffe Republic habe ich dann wenigstens einen guten Kaffee getrunken und danach sind wir dann mit Giles zusammen zu dem zweiten Teil unseres Oxford zu Fu├č tripps aufgebrochen. Erst waren wir bei einem ziemlich coolen markt und danach waren wir in dem College wo Harry Potter gedreht wurde, also zumindest in dem Speisesaal. Nach einem weiteren Spaziergang war das Wetter nun mittlerweile auch wieder ganz gut, daher haben wir uns zum Punting aufgemacht. (Leo.org ├╝bersetzt das mit “Stechkahn fahren”, allerdings k├Ânnte ich damit auch nichts anfangen, das ist quasi wie in Venedig gondeln fahren, halt nur ohne in Italien zu sein und ohne Kan├Ąle sondern im Fluss in Oxford). Das war sehr Lustig, obwohl ich dazu voll unf├Ąhig bin, Ed das nat├╝rlich nach 5 Jahren Oxford gut kann und Eva ein Naturtalent ist. Kaddda hat sich auch nicht so schlecht gemacht. Im gro├čen und ganzen war das aber sehr lustig und Gott sei Dank ist keiner ins Wasser gefallen. Fotos gibt es auch.
Nach dem Punting haben wir uns dann noch Ed’s College angesehen. Dort h├Ąngt eine Kopie von Leonardo Da Vinci’s Letztem Abendmahl (wie zeitlich passend) und wenn man gerade den Da Vinci Code von Dan Brown gelesen hat dann sieht man das Bild wirklich pl├Âtzlich ganz anders. Sehr erschreckend. Nach einem abstecher zum einkaufen haben wir dann bei Kaddda und Ed geckocht, wobei sich “wir” eigentlich auf Kaddda und Ed ersch├Âpft hat weil sowohl Eva als auch ich von dem ganzen rumgelaufe ziemlich fertig waren. Es gab leckere Spaghetti mit Sauce und Wein. Nach dem sehr ├╝ppigen essen haben wir uns noch ein wenig ausgeruht und sind dann noch in den Pub um die Ecke gegangen und haben IPA getrunken, das f├╝r India Pale Ale steht, ein Bier das von einer lokalen Brauerei fr├╝her immer nach Indien exportiert wurde. Von dem Pub sind wir dann direkt zu dem Busbahnhof gegangen wo mich dann Micheal (mein Landlord) anrief um mich zu fragen wann ich denn nach hause komme weil er die Schl├Âsser ausgetauscht hat. Sowas kann einen schon ein wenig verwirren. Irgendwie waren n├Ąmlich die beiden Koreanerinnen spontan ausgezogen und hatten nur einen Schl├╝ssel da gelassen, woraufhin dann Michael for security reasons das Schloss ausgewechelt hat. Die R├╝ckfahrt war sehr m├╝de und es hat mal wieder Stunden gedauert bis ich endlich zu Hause war, weil kein Bus kam. Bin ich froh das ich bald wieder in einem Land bin wo man vorhersagen kann wann die Busse kommen. Auf jeden Fall bin ich dann doch reingekommen, der Australier hat mich reingelessan und Michael sprang da auch noch irgendwie rum und hat mir nen neunen Schl├╝ssel gegeben.
Den Sonntag hab ich mehr oder minder vor dem Fernseher verbracht weil der Tag in Oxford schon sehr sch├Ân aber auch anstrengend war und ich eh nichts besseres zu tun habe. Das war also mein letztes Wochenende in England, denn am Samstag, 26. M├Ąrz 2005 um 10:20 lande ich ja schon wieder in K├Âln/Bonn.

Schon wieder Bonn und Vortragsplanung

Nachdem ich ja letztens schon auf die tolle Fotostrecke ├╝ber Bonn verwiesen habe gibt es jetzt auch einen Artikel ├╝ber Bonn bei Spiegel online. Mir war gar nicht so bewusst das Bonn so toll ist… aber das wird einem immer erst mit etwas Abstand klar.

Des weiteren gibt es jetzt auch einen Luusa Drei Monats Plan (muss ja was geben auf das ich mich zu hause freuen kann):

Donnerstag, 24.03.2005, 1900 h offenes Treffen
Donnerstag, 07.04.2005, 1900 h Kurzvortrag: FIFFS – FIFFS Intelligent Feed Filter System
Donnerstag, 21.04.2005, 1900 h Luusa Key Signing Party
Donnerstag, 05.05.2005, 1900 h 10 Jahre Luusa
Donnerstag, 19.05.2005, 1900 h offenes Treffen
Donnerstag, 02.06.2005, 1900 h Megasus – 25 Perl Module die man kennen sollte

Am 24. bin ich ja leider noch nicht da, aber da werde ich dann im stillen gedenken einen trinken. Die zwei Vortr├Ąge sind von mir, der Rest sind auch interessante Termine. Vor allem der am 19.05… da wisst ihr schon mal wo ihr mich finden k├Ânnt wenn ihr mich an meinem Geburtstag (hint hint) sucht: im Netzladen.

Letzter Freitag

Man ging das mal wieder schnell, kaum ist man hier ist man schon wieder weg. Auf jeden Fall ist das der letzte Freitag, weil n├Ąchsten Freitag ja schon Feiertag ist.
Ich war diese Woche noch mal ein wenig flei├čig, habe meine Vortr├Ąge f├╝r n├Ąchsten Monat bie der Luusa fertig gesetzt (FIFFS und Megasus), meinen Praktikumsbericht gemacht und auch sonst gut gearbeitet.
Nach hause… endlich, ich freue mich drauf jetzt erst mal nicht direkt wieder weg zu m├╝ssen. Von dem viel reisen habe ich f├╝rs Erste genug, was bestimmt mindestens ein halbes Jahr vorh├Ąlt ;-).
Morgen geht es aber dann auch erstmal nach Oxford, zur Kad┬│a, mal schauen was da so geht.

Und jetzt?
Naja, wenn ich dann wieder zu Hause bin habe ich erstmal das Osterwochenende frei und am 29. beginnen die Vorlesungen schon wieder :-(. Nicht mal ne Woche frei g├Ânnt man mir. Dann werde ich hoffentlich mal meine Anerkennung meiner Toronto Sachen ein wenig beschleunigen, mich um die zwei fehlenden Klausuren k├╝mmern und meinen Bachelor an den start bringen.
Im Moment sieht es so aus als wenn BioSolveIT schon an mir interessiert w├Ąre, den Kontakt hat Herr Prof. Dr. Thiele ohne mich zu kennen freundlicherweise sehr schnell hergestellt. Also hoffe ich das ich da nach dem 29. auch ein Vorstellungsgespr├Ąch habe.

Eigentlich kann ich mich nicht beschweren und alles l├Ąuft ziemlich gut.