Args, Debian & Cups

Sp├Ątestens am Dienstag muss ich drucken k├Ânnen, sonst wird das mit dem Bahn Online Ticket nach Hause nix. Das sch├Âne ist das der Christian einen sehr netten HP Netzwerkdrucker hat. Das erste was mir dabei etwas im Weg stand und dazu f├╝hrte das ich quasi ne Stunde gebraucht habe um einen simplen Drucken ans laufen zu bringen ist das Cups weder sinnvolle Fehlermeldungen gibt, noch in der Debian Standardauslieferung auf Netzwerk drucken kann.

Zwar hat es mich doch schon ein wenig gewundert das bei dem sch├Ânen KDE Einrichtungsdialog die Netzwerkdrucker-Option ausgegraut ist, da ich aber 3.5 rc Pakete fahre habe ich das ganze erstmal ignoriert. Der mehr oder minder h├Ąndisch eingerichtete Drucker funktionierte aber nicht, im log stand sowas sch├Ânes wie

Adding start banner page "none" to job 177.
Adding end banner page "none" to job 177.
Job 177 queued on 'ChristiansDrucker' by 'marcus'.
Started backend /usr/lib/cups/backend/socket (PID 28096) for job 177.
PID 28096 stopped with status 22!
Hint: Try setting the LogLevel to "debug" to find out more.
Saving printers.conf...

Naja, das LogLevel “debug” war da auch nicht besonders hilfreich, aber nach zu langem googlen kam mir dann der Verdacht das der Status 22 irgendwas mit dem socket Backend zu tun haben k├Ânnte. Zwar stands nirgendswo in /usr/share/doc/cupsys, aber das Debian Cups kommt mit einem “available-backend” Mechanismus, in dem Socket sinnigerweise nicht aktiviert ist. Das “started backend” war also schlichtweg gelogen, da das Backend gar nicht da war. Also geflucht, das Backend aktiviert und schon war man einen Schritt weiter. Das man f├╝r sowas wie “Druckertreiber” auch noch “foomatic-*” installieren muss ist das zweite was ich heute gelernt habe. Der Name ist auch wirklich sinnvoll und benutzerfreundlich gew├Ąhlt.

Man lern also nicht aus und kann immer noch ne gute Stunde mit Druckereinrichtung unter Linux zubringen. Sehr gut ­čśŽ