Harry Potter and the Goblet of Fire

Das Filmplakat

Grunsätzlich lässt sich hier sagen der Film ist gut und macht Spass. Die ganze Teenage-Tragödie und die Storyline des Buches ist schön getroffen, allerdings nur dann wenn man das Buch kennt. Wenn man den Film noch nicht gesehen hat sollte man hier nicht weiterlesen.

Am Anfang erinnert das ganze etwas an ein MTV Musikvideo. Die Macher sind so bemüht die 640 Seiten Story des Buches in ihr mit 157 Minuten (also 0,245 Minuten pro Seite) viel zu kurz geratenes Werk zu quetschen das Dinge wie Characterentwicklung und eigentlich Highlights des Buches einfach rausfallen. So sind die ersten 20 Minuten unglaublich hektisch: hin zum Quidditsch Worldcup, rein ins Zelt, raus aus dem Zelt, in die Arena, raus aus der Arena, nach Hogwarts. Das Spiel fällt dabei unter den Teppich, wie auch die ganze SPEW Geschichte, Elfenrechte scheinen auch dem Regisseur nicht so wichtig gewesen zu sein (im ganzen Film kommt dafür kein einziger Hauself vor).

Ferner werden die Charaktäre, so lange sie nicht Harry, Ron und Hermione heißen total unter den Teppich fallen gelassen. Ginny, die sich übrigens gemacht hat aber noch etwas zulegen muss um den 6. Teil zu rechtfertigen, hat keinen einzigen Satz. Auch Victor Krum beschränkt sich auf weniger als 10 Sätze, genauso wie Fleur. Zwischen Harry und Hermione, die zum einen ziemlich normal aussehen und meiner Meinung nach doch eine gute Darstellerleistung vollbringen sieht Ron immer ein wenig verloren aus, aber das passt ja eigentlich gut in die Rolle.

Die Bilder sind gigantisch, auch sind manche Szenen sinnvoll verlängert worden, so ist Harry’s Kampf mit dem Drachen viel spektakulärere, die Wassmänner werden dafür auch nur sehr kurz abgehandelt. Insgeamt also schöne Bilder, deren Tragweite für die Story sich aber eher aus dem Buch als aus dem Film selber ableiten lässt.

Für Voldemort und den Showdown haben sie sich genug Zeit gelassen, auch die Erklärung um Barty Crouch (Jr.) kommt nicht zu kurz. Der Film hinterlässt ganz gut die ganze “mal abwarten” Stimmung aus dem Buch und macht Lust auf mehr.

Zu hoffen bleibt nur das der 5. dann 300 Minuten lang wird (was dann auch nur 0,313 Minuten pro Seite bei dem 956 Seiten starken Werk wären) und sich für alle etwas mehr Zeit lässt und ein schöner Film, der sich sehr gut zum lachen (und auch weinen wenn man 14 ist) eignet wenn man weiß worum es geht und etwas Liebe für den Stoff mitbringt.

2 thoughts on “Harry Potter and the Goblet of Fire

  1. Wir fanden den Film auch ganz gut. Obwohl das Buch -wie immer- viel besser ist. Was wir aber wirklich schwierig fanden, war der britische Akzent! Sogar die Kanadier hinter uns haben sich bei manchen Szenen die Sätze “übersetzen” müssen!😉
    Achja, wir glauben Ginny hatte sehr wohl ein paar Sätze (!) und dass Du von Fleur enttäuscht warst – keine Frage, wird sie doch im 4. und 6. Buch als wahre Sexbombe beschrieben. Im Film ist das aber eindeutig Hermione, hihi.
    Beste Szene: Ron probiert den “Mantel” seiner Auntie an – einfach zum Wegschmeißen!

    Like

  2. Das ist ja der Grund warum ich dieses Jahr im Bootcamp in London war, damit ich HP auch auf Englisch verstehe…

    Sätze? Also mitlerweile ist mir ja “you’re in love Ron” wieder engefallen, was sagt sie denn sonst noch?

    Like

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s