Gemen ’05 … ich komme

So, in gut 1œ Stunden werden wir (Bene, Henning, Ich, Nina, Sara) uns auf den Weg auf die Burg Gemen machen zu unserem jährlichen Vertriebenentreffen. Sprich, das 59. Gementreffen steht vor der Tür. Das heißt ich habe bis ich am Montag wieder da bin wahrscheinlich kein Internet (zum ersten mal dieses Jahr 5 Tage ohne Netz) habe und bin daher schwer zu erreichen (bis auf die wenigen Sachen die auf mein Handy gehen, sprich meine Bachelor-Betreuungs-Profs und alles @freiheit.com😉 ).
Ich weiß jetzt schon das es unglaublich anstrengend wird und ich danach bestimmt wieder eine Woche lang durch den Wind bin, aber dafür lohnt es sich. Danach gibts bestimmt auch wieder viele Fotos, zumindest waren es letztes Jahr über 300.
Stellt sich nur die Frage was ich vergessen habe…. Notebook, Boxen, Shisha, Doko-Karten, Werwölfe, Tishu, Digikam… eigentlich hab ich alles (hoffentlich).

3 thoughts on “Gemen ’05 … ich komme

  1. ……..na ja, es ist schon irgendwie merkwürdig, wenn ein 23 Jahre junger Mensch, der mein Sohn ist, von “unserem jährlichen Vertiebenentreffen” spricht, zumal es nun das 59. Treffen ist.
    Da halte ich es persönlich doch lieber mit dem systemisch-therapeutischen “Erinnern, vergeben, vergessen”.
    Als funktionierende Beispiele sind hier für die Wahrheitskommissionen zu nennen, die 1996 durch Präsident Nelson Mandela als “Wahrheits- und Versöhnungskommission” zur Aufarbeitung der Verbrechen während der Apartheid in Südafrika gebildet wurden.
    Ihr Ziel war und ist es, Opfer und Täter in einen “Dialog” zu bringen und somit eine Grundlage für die Versöhnung der zerstrittenen Bevölkerungsgruppen zu schaffen.
    Vorrangig hierbei ist die Anhörung, die Wahrnehmung des Erlebens des jeweils anderen.

    Nach meiner Kenntnis wird letzteres seit wenigen Jahren in Gemen praktiziert….und wenn es denn so ist, dann ist es ein guter Anfang.

    Wie dem auch sei, es ist ja bekannt, dass “Jeder seine Wirklichkeit konstruiert” und diese Konstruktionen wenigstens von individueller Perspektive und Kontext abhängig sind.
    Wahrheit bleibt halt die Erfindung eines Lügners.

    In diesem Sinne viel Spass in Gemen und letztendlich sind wir doch alle Vertiebene aus dem Paradies……………und hierfür trägt nur einer die Schuld:Gott.

    Herzlichst
    Vater

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  2. Hi!
    Also ehrlich, findest du echt, es war anstrengend in Gemen? Komisch, wodran das wohl liegen mag… Aber eigentlich egal, oder, es war doch mal wieder einfach nur super!
    Schlaf gut =)

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  3. Die Ironie der aussage Vertriebenentreffen ist anscheinend nicht ganz durchgekommen, mich hat man nirgendwo vertrieben, auch taucht bei allen Namen nirgendwo das Wort Vertriebenentreffen auf.
    Der Vergeben-Ansatz wurde von den Danziger Katholiken schon 1947 beim ersten Gementreffen angesprochen die aus ihrer christlichen Überzeugung heraus hofften “daß der Tag nicht mehr fern sei, an dem Polen und Deutsche als gläubige Christen in Frieden und Freundschaft am Ostseestrand zusammenkommen.”
    Das ist das was ja auch gemacht wird, z.B. bei der diesjährigen Danzigfahrt der Adalbertusjugend.
    Des weiteren ist es historisch natürlich nicht so einfach, in der westverschiebung Polens die Täter und die Opfer auszumachen, was hier allerdings etwas zu weit führen würde.

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