Frühstück

Ich hab heute morgen ein ganz großes Kanadisches Frühstück gehabt, mit Bacon, Scrambled Eggs, Pancakes und Beans. War sehr gut. Außerdem hab ich zum ersten mal Kaffee seit dem International Orientation Ding gehabt. Das war auch sehr gut. Wir hatten uns wie gesagt mit Tanja zum Frühstück verabredet. Ist schon komisch das wir uns bis April nächstes Jahr nicht mehr sehen, obwohl wir das gleiche Studieren. So kann man sich halt aus dem Weg gehen. Somit haben wir uns diesese Jahr ja auch nur 2 mal gesehen, weil sie direkt um die Jahreswende diesen Jahres hierhin geflogen ist. Ich will allerdings auch mal ne Rundreise durch Südamerika machen. Aber wie Tanja schon festgestellt hat, wenn man viel reist, dann lernt man lauter Leute kennen die viel reisen und bekommt viel mehr Lust auf reisen🙂. War aber ein gelungener Start in den Tag, wobei ich eindeutig zu viel gegessen habe.
Der nicht so gelungene Teil des Tages war dann mal wieder Bioinformatics. Diese Frau ist so unerträglich! Nach ner Stunde Wiederholung hat sie dann plötzlich und ohne Vorwarnung bzw. Erklärung zur Graphentheorie hin gewechselt und hat dann noch mal 1œ Stunden lang über das gelabert, bis sie dann am Ende mal erwähnt hat das das was mit Alignment und so zu tun hat. Sehr schwer zu ertragen. Nächste Woche will sie dann „vielleicht“ sowas wie ein „Quiz“ machen, das scheint bei ihr sowas wie ein mündliches Midterm zu sein.. sehr komisch, das vielleicht gefällt mir gar nicht und das heißt ich muss lernen, was mir ja auch maximal missfällt. Das ganze hat sich schon etwas negativ auf meine Laune ausgewirkt.
Dann hab ich mich auf den Weg nach Hause gemacht und mir gedacht das ich doch ein wenig in dem „Inmates“ lesen könnte. Da stolpere ich dann im Vorwort in dem Kontext, dass der Autor behauptet das manche Programmierer aufhören zu Programmieren, weil sie es so frustrierend fänden das sie trotz größter Bemühungen nicht schaffen einfache und benutzerfreundliche Programme zu schreiben, folgenden eingeklammerten Satz:

The open-source movement is arguably a haven for these frustrated programmers – a place where they can write code according to their own standards and be judged solely by their peers, without the advice and intervention of marketers.

Das ist nicht nur einfach falsch (natürlich halten sich die OpenSource Leute an Standards, der Rest ist auch nur Müll, aber ich hab keine Lust das jetzt hier groß und Breit zu erzählen) sondern einfach böse und in einem Business Buch unangebracht. Für einen kurzen Augenblick habe ich mir dann überlegt das Buch wegzuwerfen, aber dann hab ich festgestellt das ich Geld dafür bezahlt habe und deshalb doch besser das Buch in ehren halte. Außerdem kann es ja trotz dummer Meinungen des Autors im Vorwort interessant werden.
Als ich dann zu hause war hab ich versucht ein Liste der Programme zu bekommen die auf meinem X laufen, das hat auch nicht geklappt. In großen und ganzen also einer der Tage die gut Anfangen, die man dann aber besser vergisst.
Dann hab ich mir noch was gutes getan, aber das kommt in eine neue Rubrik😉. Morgen müssen wir Einkaufen, unsere Vorräte sind nämlich alle aufgebraucht. Dann wird noch Miete fällig und wenn wir Pech haben UHIP, das wären dann alles in allem 1000 $ die ich natürlich nicht unbedingt habe. Aber mal sehen, das UHIP ist ja noch Verhandlunssache und die Miete und das Essen kann ich noch berappen. Wo bleibt nur die zweite Rate meines Stipendiums?

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