Back in T.O.

Endlich bin ich wieder hier! Man muss schon sagen das mir der “Torontonian way of life” schon ein wenig gefehlt hat. Aber erstmal muss ich jetzt die Ereignisse der letzten Tage zusammenfassen.

Anreise
Ich muss schon zugeben das ich lange Flüge nicht so unbedingt mag. Das Einchecken in Düsseldorf ging eigentlich so weit ohne Probleme von sich, obwohl die Kombination “kein Rückflug” und “kein Visum” bei der netten Dame die uns überprüfte schon dazu führte das sie einen ihrer Vorgesetzten befragen musste. Auf jeden Fall waren wir relativ schnell mit den Formalien fertig und dann kam halt das warten. Wir haben bestimmt eine Stunde gewartet bis wir endlich in den Flieger durften. Allerdings hatten wir relativ geile Plätze, direkt am Notausgang in der Mitte, somit hatten wir viel Beinfreiheit, die nur durch die herumlaufenden Kinder eingeschränkt wurde. Wir durften aus irgendwelchen Gründen, die der Kapitän auch nicht so genau wusste erstmal nicht starten, woraus sich dann eine 45 Minütige Verspätung ergab. Dann ging es in die Luft. Der Flug war bis auf ein paar Rumpler eigentlich ganz ruhig. Kinder, die in der Nähe des Notausgangs spielen machen mich dann allerdings nervös (“Mami, wofür ist der rote Hebel da?”). Dummerweise kann ich in Flugzeugen irgendwie nicht schlafen. Das ging mir schon letztes Jahr so und ist bei 8 Stunden Flug nicht unbedingt angenehm. Meine Zeit hab ich mir also mit Lesen (“Keine Angst” von Frank Schätzing) vertrieben und nebenbei immer mal wieder das Unterhaltungsprogramm verfolgt. Die Filme waren es allerdings eh nicht Wert gesehen zu werden und 2 Euro für nen Kopfhörer mir auch zu viel. Der Service war gut, das Essen eigentlich auch, wobei dieses Flugzeug-futter auch nicht unbedingt mein Fall ist. Als wir dann nach ellenlanger Zeit endlich gelandet waren überwog allerdings schon die Freude über meine Rückkehr nach Toronto den Unannehmlichkeiten des Fluges. Wir sind anscheinend gleichzeitig mit einem Flieger aus Asien im “Pearson International Airport” angekommen, auf jeden Fall war alles voller Asiaten, aber daran gewöhnt man sich zumindest in Toronto relativ schnell. Da wir schon beim Abflug Verspätung hatten waren wir auch erst um kurz nach Zehn Ortszeit da. Beim Zoll, bzw. der Immigration mussten wir wegen dem vollen Flieger und den dazugekommenen Asiaten unglaublich lang warten. Wobei die Einreise ging dann ziemlich schnell. Die Dame vom Zoll hat nicht so viele Fragen gestellt, sondern uns direkt an die Immigration verwiesen, weil wir ja hier studieren wollen. Da sind wir dann aber irgendwie an der falschen Stelle gelandet, zumindest war der nette Herr nicht für mich zuständig, für Ralf galt des gleiche. Die Dame die uns dann aber schlussendlich unsere Visa erteilt hat war auch ganz nett, wobei ich die ganze Zeit froh war das ich mir den Zettel mit der “six months rule” – man darf maximal sechs Monate in Kanada bleiben, wenn man a einem Kurs oder Studienprogramm das kürzer als diese Zeit ist teilnimmt – ausgedruckt hatte, weil wir sonst glaub ich immer lange Diskussionen mit den Leuten führen hätten müssen. So war zumindest mein Eindruck. Schlussendlich darf ich jetzt also bis zum 23. Februar 2005 in Kanada bleiben, obwohl ich ja zu Weihnachten wieder zurück sein will. Am Flughafen haben wir dann zwei deutsche Getroffen, die an der U of T studieren und auch nach Downtown mussten. Mit denen haben wir uns dann ein Großraumtaxi geteilt, womit sich die Kosten hierfür auch in Grenzen hielten. Die anschließende Fahrt über den Express Way war sehr schön, weil ich schon einige Orte wiedererkannt habe und meine Freude über meine Rückkehr wurde immer größer. Am Tartu College angekommen war das nächste Problem zu bewältigen, weil ich ja noch keinen Cent kanadisches Geld in der Tasche hatte. Also hat Ralf vor dem Tartu auf das Gepäck aufgepasst und ich bin erstmal zur Bank um die Ecke gegangen. Dummerweise war ich zu blöd um die Tür zu öffnen, bzw. Stand schon jemand der nicht rein kam vor der Bank und hat an der falschen Tür gezogen, womit mein Versuch also auch erfolglos war. Gott sei Dank gibt es einen neuen 7eleven ein Haus weiter, das auch eine ATM hat. Die geben allerdings nur maximal 800 Dollar auf einmal raus und da ich 1000 Dollar für die Kaution und Miete brauchte hab ich schon einige Versuche gebraucht bis ich überhaupt mal Geld bekam. Eine Sperre hab ich anscheinend auch, ich bekomme nicht mehr als 740 Dollar an einem Tag. Es war mittlerweile schon nach zwölf und ich bin dann mit 700 Dollar erstmal wieder zurück zum Tartu. Ralf hat dann Geld geholt und hat zum einen die Intelligenz in die Bank zu kommen und zum anderen kein Limit, so dass er zumindest die 1000 Dollar schon mal bezahlen konnte. Da der Front Desk im Tartu nicht besetzt war mussten wir also jemanden mit der Notruf-Pager Nummer aus dem Schlaf holen, wir hatten nämlich keine Lust unter einer Brücke zu schlafen. Zum Glück arbeitet Kristin noch hier, das war dann schon mal das erste bekannte Gesicht. Wir haben unsere Zimmerschlüssel bekommen und sie da, 18er Stock – wobei das wegen der nordamerikanischen (un)sitte den 13ten Stock auszulassen ja eigentlich nur der 17te ist. Der Blick über die Stadt von hier ist einmalig, man kann die ganze Bloor Street runter schauen bis sie am Horizont verschwindet. Zumindest von oben ist Toronto auch schön grün, weil der Teil auf den wir schauen ist nicht so von Hochhäusern durchsetzt und daher sieht man zwischen den kleinen Häuschen immer die Baumwipfel herausragen. Bei Nacht sieht das ganze mit den Lichtern natürlich noch besser aus. Der einzige Nachteil beim 18. Stock ist das man zum einen nicht wirklich gut zu Fuß hoch und runter kommt – man bekommt den totalen Drehwurm wenn man zu Fuß runter geht und rauf hab ich noch nicht ausprobiert, zum anderen dauert fahrstuhlfahren ewig, weil mindestens immer drei Leute auf unterschiedlichen Stockwerken zusteigen und dafür der Fahrstuhl natürlich anhalten muss. Das nervt ein wenig. Das Zimmer ist ungefähr identisch mit dem was ich letztes Jahr hatte. Nachts haben wir dann noch ausgepackt und sind dann ins Bett gegangen.

Erster Tag
Die zwei großen Fragen des ersten Tages waren zum einen ob die Summer School Teilnehmer der diesjährigen Summer School noch da sind und wer unsere Room Mates sind. Die gemeinsame Küche steht nämlich voller Zeug, so was wie Frühstücksflocken und irgendwelche instant Sachen, aber ein Fernseher und eine Pflanze sind auch da. Zuerst haben wir uns allerdings Frühstück beim Supermarkt um die Ecke – Dominion – gekauft. Obwohl ich mich letztes Jahr ausschließlich von Bagels ernährt habe haben die Kanadier auch annehmbare Brötchen und vor allem Sour Cream, auf die ich auch ein ganzes Jahr gewartet habe. Nach dem Frühstück haben wir uns dann erstmal ein Internetcafe gesucht, weil man ja mit zu Hause kommunizieren muss. Leider hat das Internetcafe auf der gegenüberliegenden Straßenseite, wo wir letztes Jahr immer waren zu, daher haben wir uns halt was anderes gesucht. Die Internetcafes hier sind schon toll, weil sie ausschließlich eine Asiatische Managementsoftware benutzen und das immer sehr lustig aussieht mit den komischen Schriftzeichen. Umlaute gibt’s natürlich auch nicht, dafür aber auf den Tastaturen noch asiatische Schriftzeichen, was sogar mich immer ein wenig verwirrt, obwohl ich mit einer englischen Tastatur genau so gut zurechtkomme wie mit einer deutschen. Später haben wir dann noch wichtige Erledigungen bei Honest Ed’s gemacht, das ist so was wie ein super Urban. Da hab ich mir dann ein Kopfkissen geholt und Kleiderbügel, Sachen die man halt nicht mit nimmt aber schon braucht. Dummerweise war ich wegen meiner Tagessperre etwas knapp bei Kasse, aber ich war sehr froh nochmal 40 Dollar aus dem Automaten bekommen zu haben. Nachmittags trafen wir dann auch endlich ein paar Deutsche von der FH. Dazu gesellten sich dann auch noch ein paar “natives” wobei das hier ja immer relativ ist. Dummerweise hab ich’s bis heute noch nicht geschafft mir die Namen zu merken. Zum einen ist da ein Mädel aus Schweden, die allerdings nicht so ganz meiner Vorstellung von einer Schwedin entspricht, weil ihre Eltern aus dem Libanon kommen. Also alles in allem relativ dunkel. Dann gibt es noch Colin, ein Kerl mit einem Piercing mitten durch die Unterlippe, der aber sehr unterhaltsam ist. Dann gibt es noch ein älteres Mädel, das Geschichte studiert, bald fertig ist und Archivistin werden will. Die beiden sind dann auch die einzigen die richtig aus Kanada kommen. Wenn ich die Namen endlich weiß bzw. mir merken kann werde ich das nachtragen. Damit fing also die Treppen-Saison an, da der Haupttreffpunkt im Tartu die Treppe vor dem Haupteingang ist. Eigentlich wollten Ralf und ich uns nach dem Abendessen nochmal auf den Weg durch die Stadt machen, was wir zwar morgen schon gemacht hatten aber wir wollten halt irgendwo ein Bier trinken, Ralf ist dann aber dem Jetlag erlegen und erst einmal eingeschlafen, woraufhin ich dann den Abend auf der Treppe verbracht habe. Einer von den Summerschoolern hat mir dann ein Canadian geschenkt, mein erstes seit über einem Jahr. Darauf hatte ich mich auch lange gefreut. Ich hab dann noch bis nach zwölf gewartet um zum einen meinen Tag/Nacht Rhythmus ein wenig einzuschränken, zum anderen aber auch um auszuprobieren ob ich wieder Geld aus dem Automaten bekomme. Das war der Fall, somit hab ich jetzt erstmal genug Geld in der Tasche. Die Veränderungen in Toronto haben sich aber in Grenzen gehalten. Das schöne Werbeplakat für Beck’s – “Precision crafted in Germany” hängt leider nicht mehr da, dafür macht aber Holsten jetzt Werbung mit “refresh your German tonight” (was man eigentlich auch als Anmachspruch verwenden könnte🙂 ). Es gibt irgendwie mehr Gammler auf der Straße, aber das kommt mir vielleicht nur so vor. Und die Squirrels sind auch nicht mehr so zahlreich, zumindest hab ich bis jetzt nur zwei oder drei gesehen. Die Room Mate frage konnte auch nicht so ganz beantworten, obwohl wir einen Engländer – Ed – bei uns getroffen haben, der aber schon wieder weg ist. Sein Zeug war es nicht und es war anscheinend auch schon da als er eingezogen ist. Also kann man warten und schauen wer da bald kommt. Am Ende des Tages hab ich mich also auf meinem neuen Honest Ed’s Kissen zur ruhe gebettet. Ich lese im Moment die “Mitternachtsfalken” von Ken Follett, was ein ziemlich gutes Buch ist und muss sagen dafür das ich erst am ersten Tag angefangen habe bin ich schon weit, ich hab’s schon zu Ÿ durch, obwohl ich nicht den Eindruck habe das ich viel lese.

Zweiter Tag
Donnerstag ist Tonic Tag, zumindest war das letztes Jahr so. Da wir auch nicht von guten Gewohnheiten abkommen wollen war das also schon mal das erklärte Tagesziel. Der Tagesablauf war sonst im großen und ganzen identisch. Zum Frühstück hab gab’s dann auch noch einen “Toronto Star”, damit man auf dem laufenden ist was in der Stadt passiert. Am Tag vorher hatte ziemliches Chaos geherrscht, weil jemand seine (Ex-)Frau erschießen wollte, das allerdings nicht geklappt hatte und er dann flog, von einem Polizisten verfolgt wurde und sich daraufhin eine Geisel nahm. Mit der Stand er dann vor der Union Station (das ist ein Bahnhof, wo die ganzen Züge aus den Vororten von Toronto ankommen und somit auch die ganzen Pendler, die in der Stadt arbeiten). Nachdem er dann ne halbe Stunde da umstellt von der Polizei stand und nicht mit der Polizei reden wollte hat die herbeigerufene ETF (Torontos Emergency Task Force, sowas wie ein SWAT Team) sich überlegt das das ganze zu gefährlich für die da immer noch rumlaufenden Passanten und Pendler wäre und als er dann einen Schritt zurück gemacht hatte war es um ihn geschehen. Allerdings sind die Kanadier in der Hinsicht dreimal besser als die Amis, weil denen so etwas richtig leid tut. Der Star titelte dann auch “There was no choice”. Das war allerdings auch “erst” der 5. Polizeitote in Toronto dieses Jahr und der 8te, den die ETF erschossen haben, in über 40 Jahren. Die Berichterstattung ist auch sehr persönlich, es gibt Namen, sogar die des Schützen und des befehlshabenden Offiziers und so weiter. Alles in allem also schon etwas was die Torontonians als außergewöhnlich und tragisch empfinden. Warum passiert sowas wenn ich hier bin, die sind sonst so friedlich. Im Internetcafe hab ich mir dann auch mal überlegt dieses Blog einzurichten, was für mein aufregendes halbes Jahr was jetzt kommt bestimmt nützlich sein wird. Dann waren wir im Beer Store – Kanada hat ein staatlich kontrolliertes Alkoholmonopol und man darf auch eigentlich nicht auf der Straße trinken, aber hier greift dann die Papiertütenregelung aus den USA – und als der Verkäufer unsere deutschen Personalausweise sah kramte er sein ganzes Deutsch zusammen, was aber nicht viel mehr als “Danke”, “Bitte” und “auf wiedersähn” war. Dann war ich stolzer Besitzer eines Sixpacks Molson Canadian. Es gibt hier übrigens wirklich Weizen (Paulaner und Löwenbräu) allerdings in 0,33, was sehr komisch ist. Kölsch habe ich hier noch nie gesehen😦. Da die Summer Schooler alle am nächsten Tag fuhren (irgendwie waren die besser organisiert, zumindest als Gruppe, als wir letztes Jahr), hatten die auch ihren letzten Abend zu feiern. Somit schlugen wir uns dann denn frühen Abend auf der Treppe mit Canadian um die Ohren und ich war zum ersten mal in einem Burger King, weil die jeden Tag ein Burger für 1,69 $ haben. Allerdings kommt dann da ja noch Tax drauf, weil die Kanadier in ihren Bundesländern unterschiedliche Mehrwertsteuersätze haben und zum besseren Vergleich die MwSt erst beim Kaufen draufgerechnet wird. Das vergisst man immer sehr leicht wenn man etwas kauft. Gegen kurz nach 10 sind wir dann mit dem Taxi in den “Entertainment District” gefahren. Es hat sich nicht so viel geändert, abgesehen davon das die Kanadier neue Rauchergesetze haben, drinnen Rauchen ist jetzt überall verboten. Dafür haben die Clubs jetzt Smoking Areas, wo man die Raucher mit Erdnüssen füttern kann. Das wird meinem Plan, das Rauchen einzustellen, aber nur zu gute kommen. Draußen darf man natürlich auch nichts trinken, zumindest nicht im Tonic, weil die Area direkt an der Straße ist. Also kann man entweder Saufen oder Rauchen. Die restlichen Deutschen, die alle eine Monatskarte bei der TTC haben waren mit der Bahn gefahren, daher kamen die erst nach uns an. Der Abend war im großen und ganzen ganz lustig. Wir sind dann aber relativ früh, so gegen zwei nach hause, weil doch die Umstellung uns noch ein wenig in den Knochen steckt. So gut geschlafen wie dann hatte ich zumindest hier lange nicht. Man muss nämlich das Fenster aufmachen, weil es irre heiß hier ist und die Stadt ist schon laut, obwohl ich das eigentlich ganz gut finde. Der 18te ist der letzte, somit haben wir auch noch die Wärme von oben für uns. Bis jetzt war kein Tag unter 20 Grad, sondern immer eher 25 – 29. Am ersten Morgen bin ich von der Müllabfuhr geweckt worden, weil die ziemlichen Krach machen. Man muss sich aber an die Geräuschskulisse gewöhnen, letztes Jahr war das auch kein Problem. Immerhin bin ich an einer Autobahn aufgewachsen. Der Geräusche der Krankenwagen und Polizeiautos hatte ich auch vermisst, obwohl die irgendwann schon nerven. Ich hab schon zwei Einsätze gesehen, obwohl es selten wirklich brennt. Einmal war die Feuerwehr beim Jüdischen Gemeindezentrum um die Ecke und einmal bei der U-Bahn Station. Die Rücken dann immer direkt mit 4 bis 5 Wagen an, um dann festzustellen das es gar kein Feuer gab.

Dritter Tag
Der Smog über der Stadt ist auch so ein Fall für sich. Im Star gibt es eine Seite, wo irgendwelche Polution Werte für die Luft angegeben werden und der Grenzwert liegt bei 36, Toronto hat immer was zwischen 40 und 43 in den letzten Tagen gehabt. Man sieht den Smog auch richtig, allerdings war’s am ersten Tag am krassesten. Selbst nachdem es heute geregnet hat ist die Luft noch nicht wirklich sauber. Jetzt scheint aber wieder die Sonne, nachdem es in den letzten Tagen meistens bedeckt war. Der Regen war übrigens ein ausgewachsenes Gewitter, das über der Stadt niederging und wir waren gerade auf dem Weg vom Internetcafe nach Hause. Wir haben dann in nem Tim Horton’s gewartet, da gibt’s Kaffee und Donuts. Mein Blog läuft jetzt auch richtig mit ner eigenen Subdomain, dann kann ich das geschriebse von jetzt also bald online Stellen. Das mit dem Internet auf dem Zimmer ist auch komplizierter als angenommen. Zwar sind hier RJ-45 Dosen in der Wand, die scheinen aber nicht wirklich eine Funktion zu haben. Wenn man Internet haben will muss man sich einen normalen Bell Anschluss legen lassen und dazu Internet. Allerdings hat Ralf heute herausgefunden das es irgendeine Flatrate für 40 $ im Monat ohne Vertragslaufzeit gibt, die könnten wir ja dann eigentlich teilen. Wir werden sehen. Am 1.9. ist Einführungstag an der YorkU, also hab ich quasi bis Mittwoch frei. Das Semester beginnt erst am 8.9. Allerdings muss ich dann am Mittwoch auch erstmal rausfinden was für Kurse ich eigentlich habe, das konnte mir noch keiner Sagen. Die Jungs (und Mädels) von der Summerschool sind mittlerweile auch fast alle weg, die haben sich auf zwei Flüge verteilt. Somit sind wir jetzt als deutsche auch eine Minderheit. Eine schöne Anekdote von der Treppe gibt es auch noch, anscheinend hat hier in den letzten Wochen irgendein Typ Hasch vertickt, den hat aber mittlerweile die Polizei eingesackt und er ward nicht mehr gesehen. Jetzt kommen aber alle Nase lang Leute an der Treppe vorbei und fragen ob wir wissen wer hier was verkauft. Sehr komisch. Außerdem gab es heute schon zwei Feueralarme. Beim ersten hab ich den langen Marsch nach unten angetreten, jetzt überlegen wir gerade noch. Runterlaufen dauert eh so um die fünf Minuten, wenns wirklich brennt hilft das auch nicht wirklich weiter. Allerdings war beim zweiten mal jetzt auch wirklich die Feuerwehr da, leider hatte ich meine Kamera vergessen. Gebrannt hat es aber immer noch nicht. Jetzt bin ich schon zwei mal vom 18ten nach unten gelaufen, und man bekommt davon so einen Drehwurm. Hoffentlich war’s das letzte mal für diese Woche. Der Tag ging dann auch relativ ruhig zu Ende, da nicht mehr so viele Bekannte gesichter da waren. Wenigstens habe ich dann auch mal 10 Stunden geschlafen.

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