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a geek’s life

Archive Dezember 2005

22C3: Bits and Pieces

Manche Sachen lernt man auch so im vorbeigehen: seit es ein kleines Problem mit COM Objekten in Verbindung mit dem Internet Explorer gab gibt es einen Kill-Bit für eben diese Objekte, d.h. Internet Explorer lädt sie nicht mehr per default, sondern jetzt kommt der interessante Teil benutzt einen undokumentierten Windows API der eine Message Box anzeigt bei der man drei mal auf OK klicken muss um das laden zu bestätigen. Das ist ein API …. was für drogen nehmen die Jungs da?

Sonst habe ich eben noch gelernt wie man tolle Sachen mit diversen Netzwerktools macht um Bugs zu finden. Mal schauen was ich sonst heute noch höre.


22c3: An die Substanz

Irgendwie bin ich müllig. Gestern waren die Vorträge noch ganz lustig, danach lud der LinuxTag e.V. Freunde und Verwandte freier Software zu einem gemütlichen Abend ein, der auch sehr unterhaltsam war. Der Absacker in der Hostelbar dauerte dann aber doch bis kurz nach 5, was schon wieder dafür gesorgt hat das wir heute die ersten Vorträge verpasst haben und quasi erst zur Mittagspause hier waren. Sonst gibts auch nicht so viel zu berichten, abgesehen davon das ich heute gelernt habe wir man für unter 1000 $ ein Radar baut… mal sehen was der Nachmittag bringt.


22C3: Happy Hacking


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Originally uploaded by Thiesen.

So, nachdem ich die Weihnachtstage mehr oder minder gut überstanden habe, bin ich dann gestern früh nach Berlin zum 22C3 abgehauen.
Das war ein anstrengeder Tag, 7:30 aufstehen, zum Flughafen, Flieger enteisen weil Schnee fiel, dann auf nach Berlin, zur Herberge, falsches Haus, richtiges Haus finden, einchecken, auf zum Congress.
Der Congress ist unglaublich voll, es gibt unglaublich viele tolle Vorträge und ich weiß jetzt auch warum diese erst um 12h anfangen, ich war heute trotzdem ein wenig zu spät.
Was ich so im einzelnen gehört habe ist viel zu viel zum aufschreiben, aber es ist sehr schön hier und verspricht auf jeden Fall ein guter Congress zu werden.
Vielleicht kann ich ja noch mehr Details später posten. Neben heise.de hat auch der Spiegel einen Artikel über den Congress.


Around the world in 365 days (somehow)

Laut Wikipedia ist der Mittelumfang der Erde 40.041,455 km. Mal sehen wie viel ich davon dieses Jahr habe:

  • 6 x Strecke Bonn London: 510km x 6 = 3.060 km
  • 2 x Strecke Bonn Wien: 726km x 2 = 1.452 km
  • 2 x Strecke Bonn Singapur: 10.380km x 2 = 20.760 km
  • 2 x Strecke Singapur Bangkok: 1.434km x 2 = 2.868 km
  • 8 x Strecke Bonn Hamburg: 370km x 8 = 2.960 km
  • 1 x Strecke Bonn Berlin: 478km x 1 = 478km
  • Summe: 31.578km

Also bin ich dieses Jahr quasi 3/4 um die Erde gereist. Das ist schon mal ganz gut. Ich gehe mal stark davon aus das das erstmal ein Jahresrekord sein wird, vor allem mit den zwölf Flügen und dem vielen Bahn fahren. Hoffentlich packt mich nicht irgendwann nächstese Jahr das Fernweh. So viel Urlaub werde ich dann nämlich nicht haben.


Unter Dach und Fach

So, ich hab endlich eine Wohnung gefunden. Zwar erst zum 1.2.2006, dafür habe ich aber auch schon für die 3 Wochen im Januar die mir dadurch fehlen schon eine Zwischenmietmöglichkeit gefunden und alles ist organisiert. Ab Februar ‘06 ist dann meine neue Adresse: Mittelweg 44a in 20149 Hamburg Havestehude.

Jetzt bin ich wieder in Bonn und freue mich darüber das ich dadurch im Januar noch eine ganze Woche in Bonn habe, am 8.1. gehts dann endgültig nach Hamburg, weil ich am 9.1 Anfange. Die nächsten Tage werden auch nicht weniger Ereignisreich: neben den üblichen Weihnachtsaktivitäten bin ich ab Dienstag früh in Berlin, da bleibe ich dann bis zum 1. Januar, dann gehts zurück nach Bonn, Sachen in Kisten packen und dann halt am 8. wieder nach Hamburg.


Immer noch Obdachlos

Tja, scheint so als wenn meine erste Runde nicht so erfolgreich gewesen ist. Zumindest habe ich nur absagen bekommen. Da ich diese Woche viel zu wenig Lust  viel zu tun habe werde ich erst nächste Woche nochmal versuchen ein Domizil in Hamburg zu finden. Ich werde dann nächste Woche aber meine Parameter von “WG” auf “WG und eigene Wohnung” erweitern, ich habe keine Lust das alles auf den letzten Drücker in der ersten Januarwoche zu machen.


Back to Bonn

So, die Wohnungssuche in Hamburg habe ich am Dienstag erstmal beendet, um zum einen die noch ausstehenden Entscheidungen abzuwarten und zum anderen mit der Kad³a in ihren Geburtstag zu feiern.

Das ganze ist eigentlich ganz gut gelaufen. Am Montag habe ich mir halt 3 WGs nochmal angesehen und noch auf die WG von Samstag gewartet. Die erste WG war zwar ganz lustig, aber irgendwie nicht so mein Ding. Die zweite war schon ziemlich cool, sehr große Wohnung, sehr geile Einrichtung und halt zwei Zimmer für mich (eins fürs Bett, eins für den Rechner :-) ). Die dritte war noch Besser, das Mädel mit Hund hat gar nicht so meinen Erwartungen entsprochen und die Wohnung war noch besser als ich mir sie vorgestellt habe, das Zimmer ist toll und vor allem rot :-) . Von den Jungs und Mädels von Samstag habe ich ne Absage bekommen, dem ersten Typen von Montag habe ich abgesagt und jetzt warte ich darauf das entweder Lisa mir am Donnerstag oder Björn & Jörn am Samstag was sagen. Wenns beides nichts wird dann werde ich wohl oder übel nächste Woche noch mal nach Hamburg fahren müssen um mir was passendes zu suchen. Aber ich habe ja Hoffnung.

Seit Dienstag Nachmittag bin ich also wieder in Bonn und genieße jetzt mal ein wenig meine Freizeit.


Args, Debian & Cups

Spätestens am Dienstag muss ich drucken können, sonst wird das mit dem Bahn Online Ticket nach Hause nix. Das schöne ist das der Christian einen sehr netten HP Netzwerkdrucker hat. Das erste was mir dabei etwas im Weg stand und dazu führte das ich quasi ne Stunde gebraucht habe um einen simplen Drucken ans laufen zu bringen ist das Cups weder sinnvolle Fehlermeldungen gibt, noch in der Debian Standardauslieferung auf Netzwerk drucken kann.

Zwar hat es mich doch schon ein wenig gewundert das bei dem schönen KDE Einrichtungsdialog die Netzwerkdrucker-Option ausgegraut ist, da ich aber 3.5 rc Pakete fahre habe ich das ganze erstmal ignoriert. Der mehr oder minder händisch eingerichtete Drucker funktionierte aber nicht, im log stand sowas schönes wie

Adding start banner page "none" to job 177.
Adding end banner page "none" to job 177.
Job 177 queued on 'ChristiansDrucker' by 'marcus'.
Started backend /usr/lib/cups/backend/socket (PID 28096) for job 177.
PID 28096 stopped with status 22!
Hint: Try setting the LogLevel to "debug" to find out more.
Saving printers.conf...

Naja, das LogLevel “debug” war da auch nicht besonders hilfreich, aber nach zu langem googlen kam mir dann der Verdacht das der Status 22 irgendwas mit dem socket Backend zu tun haben könnte. Zwar stands nirgendswo in /usr/share/doc/cupsys, aber das Debian Cups kommt mit einem “available-backend” Mechanismus, in dem Socket sinnigerweise nicht aktiviert ist. Das “started backend” war also schlichtweg gelogen, da das Backend gar nicht da war. Also geflucht, das Backend aktiviert und schon war man einen Schritt weiter. Das man für sowas wie “Druckertreiber” auch noch “foomatic-*” installieren muss ist das zweite was ich heute gelernt habe. Der Name ist auch wirklich sinnvoll und benutzerfreundlich gewählt.

Man lern also nicht aus und kann immer noch ne gute Stunde mit Druckereinrichtung unter Linux zubringen. Sehr gut :-(


Hamburg meine Perle

Das Wochenende war bis jetzt ganz und gar nicht entspannend, aber das ist auch passend. Am Freitag war ich mit Freiheit.com in der “Bar Hamburg“, einem sehr netten Schuppen den wir komplett übernommen hatten, d.h. sogar der Staff trug Freiheit.com Shirts. Das ganze war feucht fröhlich, ich hab mich nett unterhalten und ging bis in die frühen Morgenstunden. Dementsprechen kaputt war ich auch am Samstag, dummerweise musste ich um 10:30 schon bei meiner ersten WG-Besichtigung sein und daher um 9h aufstehen. Das war mal gar nicht so einfach. Gott sei Dank hatte ich schon angekündigt das ich vorher auf der Weihnachtsfeier bin, daher war durch mein etwas fertiges Auftreten der erste Eindruck nicht direkt versaut. Da habe ich mich auch gut unterhalten, das Zimmer ist schön groß und hell und auch die Umgebung (Schanzenviertel) ist sehr geil. Heute werde ich dann wahrscheinlich noch den dritten Mitbewohner kennenlernen, mal schauen was daraus wird. Den Rest des Samstags habe ich dann mit erholen zugebracht, sprich erstmal den fehlenden Schlaf nachgeholt. Abends waren wir dann in der Sushi Factory erstmal essen fassen und haben den Rest des Abends bei einer netten unterhaltung in der “3 Zimmer Wohnung” aufm Kiez zugebracht. Daher bin ich auch erst quasi jetzt wieder fit. Der Plan für die nächsten Tage sieht im Moment so aus: Morgen bei Freiheit.com Vertragsgedöns regeln, um 16h hab ich nen Termin mit zwei Jungs ganz in der Nähe von Freiheit zwecks WG, um 18:30 dann mit zwei Mädels (und Hund) auch in der Ecke von Hamburg. Dienstag früh gehts dann wohl erstmal wieder nach Hause. Ich werd mich jetzt noch was umsehen, vielleicht finde ich ja noch ein paar schöne Sachen die ich mir heute, morgen und wenns sein muss auch Dienstag früh noch anschauen kann. Dienstag Abend wäre ich aber schon gerne wieder zu hause.


Bye, bye, BioSolve

So, seit gestern ist mein Arbeitsvertrag ausgelaufen, einen Tag Urlaub nachgeholt und jetzt ists vorbei. Was vor nunmehr 9 Monaten angefangen hat ist nun also auch vorbei. Morgen gehts nach Hamburg, Wohnung finden, Freiheit.com Weihnachtsfeier, Vertrag fertig machen. Und dann habe ich erstmal den ganzen Dezember frei, wobei ich ja meinen 12. Flug dieses Jahr schon gebucht habe, ich fliege nämlich am 27.12. früh morgens nach Berlin zum 22C3. So langsam wird alles rund.


Telefon ist wieder da

Nur damit sich nicht alle wundern: wir haben tatsächlich wieder Telefon. Nach einer anscheinend lustigen Debug Session mit einem Telekom mitarbeiter (”Leuchter, leuchtet nicht”) und einer freundlichen Verabschiedung (”Wenn jetzt noch was ist melden se sisch abba bei Netcologne”) geht doch unser Telefon tatsächlich wieder. Waren ja auch nur fast 6 Tage.