Bluetooth, USB and Rock and Roll
In order to have a way to talk to my new mobile (I know, some people actually use mobiles to talk to other people, but I usually prefer typing to calling) I bought a USB Bluetooth dongle yesterday. It’s more or less a no name device by Trust, called “BT180 class 1 USB Bluetooth Adapter”. As I had disabled the whole Bluetooth subsystem in my kernel I had to rebuild it, but despite of that the installation was rather painless. I installed bluez-utils to have some userspace tools and kdebluetooth to have KDE support and it worked actually more or less out of the box (though I didn’t see anything that told me that the device was recognized). Well, now I can use the whole power of bluetooth from both PCs if I’d buy a second dongle, but I still don’t know wheather or not I’ll do so.
The other things I bought yesterday were two USB 2.0 Hubs, because I ran out of ports. They’re quite cheap, just a tenner, and they work quite well as well. So I can stop to get under my tesk everytime I need to add a device.
Finally, I ordered my mobile. I actually wanted to get it in person, but the guy in the shop told me to “first pay your bills”, because my account was marked as disabled because of my lost SIM card. We’ll this was on the one hand really unfriendly, on the other hand the guy where I actually canceled my card had told me that I can get a new mobile. Well, anyway, to avoid further hazle, I just ordered it now. I’m not that keen on it anyway (despite of being my only bluetooth device that I could use for playing).
Switching languages
After I made my way safely back home, I now will switch the language of this blog to English. The main reason is that up until now, this blog was more for keeping my friends and family up to date of my every day life while staying abroad. Now, it will be more for informational purposes and even more about my computer geeky life and it somehow make sense to do it in English.
So, whats new? I’m going to get a new mobile, because my service provider will give me a new one for free or a small fee. I think I’m going for a Sony Ericson K700i, because a) I don’t want a Nokia (the last one I got had really faulty software and it died as I started copying my phone book backup back on it, which was about the first thing I did and that really annoyed me, because I had to go to a service shop to reinstall the OS) b) it has everything I need. I don’t know where the point is in being able to play MP3s if you only have about 40MB of space, but it still sounds like a nifty feature. The only thing that bugs me is that I have to buy stuff I really don’t need, like the low res digital camera in it. But it looks as if I don’t really have a choice.
That is one of the many things I have to do tomorrow. The other things is going to my bank and change money and complain about a stupid internet flat sharing site that booked money three times from my credit card. And I have to go to university tomorrow as well and will have to get up early. Well, anyway, I’m going to survive it.
There and back again
Isch bin wieder dar! Und diesmal bleibe ich auch ein wenig.
Flug war sehr kurz, im großen und ganzen war die Rückreise nicht so stressig. Aber es ist immer besser wenn man nicht alleine reist.
Dummerweise hat sich wohl mein Handy SIM Karte in London verflüchtigt, weswegen ich jetzt erstmal nicht sooo leicht zu erreichen bin.
Fast schon weg
So, ich sitze in der LSHTM und lese meine Emails. Mein Zimmer habe ich schon verlassen und meine Sachen bei Eva untergestellt. Gestern hat mir Fotango noch ein paar Bier spendiert und wir haben noch ein wenig zusammen im Pub an der Ecke verbracht. War schon ein wenig traurig. Dann bin ich die “bar room bar” in Chinatown gegangen und da feirten die LSHTMler das Ende des Terms. Ich hab Erdinger getrunken. Irgendwann herschte dann Aufbruchstimmung und weil die Meute sich nicht wirklich schnell fuer eine Bar ohne Eintritt entscheiden konnte sind wir dann noch beim Afganen was Essen gehen.
Ich bin uebrigens 16er im average CPAN quality listing. Und der IE suckt gewaltig, weil er meine ueber mich Seite auf privat.thiesen.org nicht darstellen kann.
Gleich gehen wir dann noch ein wenig durch London laufen, ich wollte naemlich mal ueber die Millenium Bridge laufen. Morgen gehts dann ganz frueh zum Flughafen und nach Hause.
Grau in Grau
London presentiert sich an meinem letzten Tag bei Fotango mal wieder von der besten Seite, grau in grau. Aber das tut meiner Stimmung keinen Abbruch, wobei ich glaube das 90% davon eher auf das lange Wochenende zurückzuführen sind, das ich mir ja auch wirklich verdient habe.
Was auch grau in grau ist ist der neue Firefox 1.0.2, oder zumindest den der ich hier habe, weil er sich plötzlich überlegt hat das eine bessere standard Hintergrundfarbe als weiß wohl ein grauton ist. Das ist zwar nicht weiter schlimm, hat aber dafür gesorgt das ein paar thiesen.org seiten komisch aussehen, aber wofür gibts CSS. Und ich weiß ja das wenn man eine Farbe festlegt man eigentlich alle Farben festlegen sollte. Habe ich mal wieder was gelernt.
Was mir allerdings heute die Stimmung versaut hat ist das ich wohl zwischen gestern Abend und heute morgen mails verlohren habe, unter anderem auch wichtige Fotango Mails und was weiß ich noch alles. Also, falls du mir ne Mail geschrieben hast und ich sie ignoriert habe dann könnte es daran liegen. Die Ursache war wohl GMX, das zwischen meinen ganzen Emails hängt (also ich leite alles was an marcus@thiesen.org oder marcus@thiesenweb.de geht an marcus.thiesen@gmx.de weiter, mache da eine Kopie davon und schicke es dann weiter an marcus.thiesen@gmail.com, weil GMail einfach das beste Webinterface hat). Jetzt mache ich bevor ich es zu GMX schicke auch noch mal ne Kopie, damit das ganze nicht nochmal passiert. Das ist aber schon sehr nervig, vor allem wenn so viel wichtige Kommunikation über Email läuft.
Morgen habe ich ja dann auch kein Internet mehr, daher werde ich die Zusammenfassung der letzten Tage wohl erst von Deutschland aus schreiben können. Morgen werde ich meine Sachen packen und mein Zimmer räumen, weil Schlüsselübergabe um 6 Uhr morgens nicht so mein und auch nicht Michaels Ding ist. Daher schlafe ich die letzte Nacht bei Eva, was eh viel näher an Victoria ist. Dann wolllen wir morgen noch ein paar Sachen apklappern, ich wollte dann nach 10 Wochen auch endlich mal über die Millenium Bridge gehen. Des weiteren wird dann natürlich noch ein wenig gefeiert, das Ende des Terms von Eva und das Ende meines Praktikums und das es endlich nach hause geht und so. Am Samstag muss ich dann in aller frühe auf zur Victoria Station und von da aus nach Gatwick, aber das wird nicht so schlimm, vor allem weil ich ja mal endlich nicht alleine fliegen muss. Und dann bin ich ja mal gespannt wer mich in Köln/Bonn abholt.
Spinner, CPAN, Aufbruchstimmung
Die von mir gestern schon zitierten Spiegel Online Artikel sind natürlich nicht nur bei mir auf Gegenwehr gestoßen, jemand der C³ Jungs hat sich sogar die Arbeit gemacht das ganze im Orginal Layout umzudrehen. Der ziemlich lustige Artikel ist hier zu finden.
Heute hab ich dann beim “aufräumen” auch noch ein paar der Module die ich in den letzten Wochen geschrieben habe aufs CPAN hochgeladen. Zum einen mein Text::Compare, das FIFFS benutzt um herauszufinden welche Texte ähnlich sind, dann XML::RSS::FromAtom um Atom style feeds in RSS feeds zu verwandeln und XML::OPML::SimpleGen mit dem man ganz einfach OPML Dateien erzeugen kann. Damit hat sich die Anzahl meiner CPAN Module fast Verdoppelt, von 4 auf 7 und es waren meine ersten Releases dieses Jahr. Mein Gott wie Produktiv.
Schlussendlich habe ich immer den Eindruck das sich wenn ich gehe alles auflöst. In Toronto waren ja auch irgendwann alle weg, hier ist es ja jetzt so das Jan heute ausgezogen ist und mein Zimmer wohl neu vermietet wird. Ein wenig traurig macht das ja schon, aber wie gesagt, es ist schön das ich wieder nach hause komme. Der Termin mit BioSolveIT steht auch schon fast, also wird alles immer besser.
Eine etwas komische Episode von Gestern hatte ich übrigens vergessen zu erwähnen. Auf dem Weg zur Arbeit wurde auf höhe der London Bridge die Strasse gesperrt und ich war froh das ich quasi gerade aus dem Gebiet raus war das abgesperrt wurde. Alles voller Polizisten und so und ich habe bis heute keine Ahnung was da los was, zumindest stand nirgendwo was.
Gestern waren wir übrigens auch in dem neuen Burger Ding auf der Ecke bei Eva essen, weil ich das mal ausprobieren wollte. Das ganze ist schon verdammt teuer (13 Pfund für ein Bier, nen Burger und Chips) aber eigentlich war das auch ein verdammt guter Lammburger. Das Geld war es aber trotzdem nicht wirklich wert.
Und noch einer…
Das Obwohl ich heute schon so getrollt habe, aber einer geht noch. Laut diesem Artikel war es letztes Jahr genau in der Zeit zwichen dem 12 und dem 19. Oktober sicher mit dem Microsoft Internet Explorer zu surfen, weil es keine ungepatchten bekannten Sicherheitlücken gab. Im Umkehrschluss heißt das dann das es letztes Jahr zu 98% der Zeit unsicher war, mit dem IE zu surfen. Zum vergleich, bei Firefox/Mozilla waren es nur 15%, was immer noch zu hoch aber viel viel besser ist.
Die Not mit dem Spiegel
Jetzt tut er das schon wieder. Da bin ich gerade fertig das Zeug von Gestern zu vearbeiten da kommt der nächste Artikel. Und diesmal wird es noch schöner.
Also kurz zur Erinnerung, der nette Klaus Lüber schreibt auf Spiegel ONLINE einen zweiteiligen Aritkel über Linux, der allerdings sehr komisch und sehr negativ ist. So möchte ich das hier also nicht stehen lassen, daher schreibe ich einfach mal meine Meinung. Den zweiten Artikel mit dem Titel “Die Not mit dem Retter” gibt es übrigens hier.
Naja, auf jeden Fall beginnt er seinen zweiten Artikel damit das sein armer Windows Umsteigler, der ja so viel gelernt hat, nach einem Systemupdate sein Modem nicht mehr benutzen konnte und dann wieder zurück zu Windows kriecht. Das er etwas gelernt hat scheint aber doch nicht der Fall zu sein denn der Author schreibt das der Nutzer immer noch hilflos ist. “Dabei entpuppt sich sein angebliches Computerwissen als hilfloses Abarbeiten kryptischer Befehlszeilen” klingt nicht gerade nach einem Experten oder jemandem der überhaupt etwas verstanden hat. Wenn er gefragt hätte, hätte ihm bestimmt jemand diese kryptischen Zeilen erklärt. Aber Updates sind ja sowieso eine Sache für sich. Nach dem letzten Windows Upgrade das ich betreuen musste, XP SP 2 für meinen Vater, hat sich das System überlegt das es jetzt immer eine geschlagene viertel Stunde zum booten braucht. Und daran habe sogar ich mir die Zähne ausgebissen, weil man bei Windows nicht nachschauen kann was hinter der Kulisse passiert und warum das System einfach einen Mittagsschlaf hält. Naja, ich habe es nicht gefunden und einfach aufgegeben, weil ich keine Zeit und Lust hatte das System neu zu installieren. Also, upgraden ist bei jedem Betriebsystem gefährlich, daher ja auch “never touch a running system”. Wenn man den guten Karl alias “Raptor” fragt warum er sein System upgegraded hat, dann wird er wahrscheinlich nicht mal einen ordentlichen Grund haben. Wenn’s funktioniert und nicht unsicher ist fass es nicht an, aber das kann man den ganzen pseudo Computerfreaks nicht beibringen. Bzw. ist es ja auch in Ordnung immer auf dem neuesten Stand sein zu wollen, aber dann muss man auch mit Problemen leben. Oder fährt hier irgendwer Longhorn Beta (die ja bekanntlich est 2010 kommt) und erwartet das es perfekt funktioniert?
Natürlich weiß ich das man keine perfekte Software schreiben kann, aber eine generelle Erwartungshaltung gegenüber der Software die ich benutze habe ich schon. Daher verstehe ich die Schiene nicht, das die modernen Systeme eher dahin gehen Fehler besser zu behandeln. Das natürlich auch, aber wie wärs wenn erstmal keine da wären. Windows ist auch sehr stabil, das will keiner in Frage stellen. Mir geht es nur eher darum das ich weiß zu wem ich gehen kann wenn ich ein Problem habe und selbst wenn keiner da ist, kann ich es immer noch selber lösen, weil ich es nachschauen kann, bis hinunter in den Progammcode. Das das nicht jeder will ist auch klar, aber es geht um das können und nicht um müssen. Ich habe die Kontrolle, über mein System, über meine Programme. Nebenher muss ich übrigens sagen das im Bezug auf Programme, abgesehen von den vielen Open Source Programmen die auf vielen Betriebsystemen laufen Windows mittlerweile echt alt aussieht. Ich find für alles ein Programm ohne Stundenlang danach suchen zu müssen und es ist auch noch umsonst. Das war bei Windows früher mit der aktiven Shareware Szene auch mal so, hat aber unglaublich abgebaut, und selbst Shareware kostet irgendwann.
Zurück zur Kontrolle. Die nachfolgende Argumentation das das Unix Prinzip, auf dem Linux, anders als der Author behauptet, in dem Konzept, aber in keiner Zeile Quellcode aufbaut, alt und aus einer Zeit stammt wo irgendwelche komischen Denkweisen vorherschend waren ist mir total neu.
Abgesehen davon baut Windows aus prinzipien die von VMS stammen aus und das ist aus den 70ern. Welche Zeit war Geschmackvoller, die 60er oder die 70er?
Und das ein unerfahrener Benutzer ein Linux unsicherer machen könnte als ein Windowsbenutzer kann ich mir nicht wirklich vorstellen. Bei Windows muss man nur mit dem Internet Explorer auf eine falsche Webseite gehen oder auf einen Email Anhang klicken und schon ist das System mit irgendwas infiziert und offen wie ein Scheunentor - bei Linux ist mir das noch nicht passiert. Bis vor Service Pack 2 für Windows XP konnte man nicht mal ein frisch installiertes Windows an das Internet hängen, weil es dann eine Überlebenszeit von einer halben Stunde hatte, bevor es quasi von Würmern ganz zerfressen war. Des weiteren hat Linux eine ganz andere Benutzerphilosophie, das heißt der normale Benutzer kann das System gar nicht unsicher machen, bei Windows hat man immer die vollen Adminstratorrechte, was zwar in dem Artikel erkannt wird - “er ist nicht nur Anwender, sondern gleichzeitig auch immer der Administrator seines eigenen Systems” - aber irgendwie der falschen Seite zugeschrieben wird.
Außerdem hat der Author etwas geschafft was hundertausende von Programmieren übersehen haben herauszufinden, seiner Meinung nach “enthält der Linux-Sourcecode Unmengen von Fehlern”. Viele Köche verderben den Brei, allerdings gilt das nur in der Küche. Bei freier Software gilt das viele Augen viel sehen und selbst bei der kommerziellen Entwicklung ist peer-programming mittlerweile Standard. Außerdem laufen tausende Server (wie er in seinem gestrigen Artikel auch selber festgestellt hat) auf Linux, Novell, IBM, Sun und HP setzen auf Linux als Server- und Clientbetriebsysteme. Anscheinend haben die alle keine Ahnung.
Natürlich ist an der Aussage, das Linux so wenig Probleme hat weil es keine Viren dafür gibt, ein funke Warheit, aber das hat nicht unbedingt auch was mit Sicherheit zu tun. Außerdem sieht man ja das sicherere Software auch zu weniger Problemen führt, unabhängig von der Popularität, oder wo ist die vor ein paar Monaten heraufbeschworene Firefox Malware die sich heimlich installiert?
Und dann kommt schon wieder so ein Hammer: “Doch nur weil Linux in einer Open-Source-Community entstanden ist, werden diejenigen, die damit arbeiten, nicht automatisch freier und unabhängiger im Umgang mit Computertechnologie”. Naja, wenn ich ein tolles Programm finde und es meinem besten Freund gebe dann ist das im Sinne des Erfinders. Wenn ich das 95% der Windowsprogramme mache verstoße ich gegen Copyright, Gesetze und Lizenzen. Wer ist wohl freier?
Wenn ich meine gesammten Programme für Windows schreibe und Microsoft Technologien benutze, dann läuft das ganze nur auf Windows. Wenn ich offene Standards benutze und freie Technologien einsetze, dann läuft es meistens “auch” auf Windows. Wer it wohl abhängiger?
Naja, im großen und ganzen bin ich eigentlich auch der Meinung, das man sich mit Technik und vor allem seinem Betriebsystem möglichst wenig auseinandersetzen sollte. So lange es allerdings die Gefahr gibt, das ein Monopol machen kann was es will, eine Monokultur den Sinn und Nutzen des Internets gefärdet und das ganze auch noch bezahlt werden will, sollte man sich lieber drei mal überlegen ob man sich nicht den Geek um die Ecke holen sollte um ein Linux zu installieren oder zum 100 mal Windows neu installieren will.
Quälen an der Qualle
Spiegel ONLINE, eigentlich eine meiner lieblingsquellen für Online Artikel im Bereich generelle News hat sich mal wieder dazu verleiten lassen, einen etwas komischen Artikel über mein Lieblingsbetriebsysstem zu schreiben. Unter dem Titel “Quälen an der Quelle” verreisst ein netter Klaus Lüber (der allerdings auch ein Experte ist, da er Student des Aufbaustudiums Kulturjournalismus ist) Linux nach allen Regeln der Kunst, verliert dabei aber auch leider ein wenig die Realität und die Objektivität aus den Augen. Eigentlich bin ich eh der Meinung das dieser Artikel nur irgendwie eine Diskussion anfachen sollte und ich genau deswegen das ganze nicht schreiben sollte, aber ich werde es mal tun.
Der Anfang des Artikels ist ja schon mal Lustig, allerdings weiß ich nicht woher sich Herr Lübner seine Tips holt. Selbst in der Windows Welt, wo der Support ja eigentlich von Microsoft kommen sollte gibt es Foren, aber Anscheinend ist das jenseits seines Erfahrunghorizonts, weswegen er sich über “der angelernte Hacker-Jargon, die Code-Namen” beschwert. Der gute Mann kann bestimmt auch über Themen reden so das ich kein Wort verstehe und die sogar in den täglichen Umgang gehören (von Autos habe ich ja so mal gar keine Ahung), aber wenn man sich mit etwas ein wenig beschäftigt gehts doch meistens. Außerdem einen Artikel über ein Betriebsystem über die Supportforen anzufangen ist ungefähr so als wenn ich über ein Auto schreibe und nur Werkstattberichte lese. Und eingentlich haben “kaputte Modems, streikende USB-Sticks oder schweigende Drucker” ja gar nichts mit dem Betriebsystem zu tun, denn wenn das Modem kaputt ist, wird auch Windows nichts damit anfangen können.
Nebenher hat er auch noch ein paar Fakten falsch, weil Linux ist von ‘91 und damit 14 Jahre alt, ein Teil der Software die mit jeder Distribution ausgeliefert wird ist jünger, ein teil ist älter. Außerdem ist mir zum ersten mal aufgefallen das sich bei Spiegel auch die Artikel selber ändern, dort wo gestern noch Lizenzfreiheit stand steht heute überall Lizenzkostenfreiheit, weil das erste ja eine Frechheit ist. Linux steht natürlich unter einer Lizenz, die zwar erlaubt das man alles damit macht, wenn man allerdings Veränderungen vornimmt und diese der Öffentlichkeit zugänglich macht muss man auch den Quellcode dabei haben. Ob sich dieser asiatische Run auf Linux wirklich so ergibt bin ich ja mal gespannt, uns kanns nur nützen. Ein größerer Markt sorgt für mehr Unterstützung durch die Hardwarehersteller und das ist ja einer der Hauptkritkpunkte. Im Moment ist es nämlich in 90% der Fälle so das sich irgendjemand hinsetzen muss und einen Treiber selber schreiben muss, ohne die Unterstützung des Hardwareherstellers, um ein Stück Hardware wie einen Drucker oder einen USB-Stick ans laufen zu bekommen. Daher stammen auch die größten Probleme, weil es so viel unterschiedliche Hardware gibt und in den meisten Fällen die Hersteller nicht darum kümmern das es noch was anderes außer Windows gibt.
Im großen und ganzen kann ich die vielen Probleme nicht nachvollziehen. Das Debian auf meinem Notebook ist gute 2 Jahre alt, läuft und läuft, lässt sich unglaublich leicht updaten, von der Digikam über die Webcam bis hin zu meinem USB Stick läuft alles und ich weiß meistens wenns nicht läuft woran es liegt weil ich nämlich gelernt habe “Fehlerprotokolle auszuwerten, im Internet nach Programm-Modulen zu forschen und kryptische Programmzeilen zu testen”, was mir immer noch lieber ist als der komische Ansatz “installiers mal neu”, der mir nämlich nicht sagt wo das Problem ist.
Im großen und ganzen hätte ich vom Spiegel schon mehr erwartet. Könnte nicht Microsoft für Longhorn mal ausnahmsweise ein neues Treibersubsystem schreiben, dann wäre die chancengleichheit mal gewahrt, zumindest erinnere ich mich an lange Nächte die ich mit dem Umstieg von 3.11 auf Windows 95 oder von 98 auf 2000 verbracht habe. Mir persönlich ist immer noch ein System lieber das ich ein halbes Jahr lang aufsetze und das dann ewig läuft als ein System das ich in einem Tag aufsetze und nach einem halben Jahr so von Viren, Spyware und sonstigem Müll versaut ist das ich es wieder neu aufsetzen muss.
Punting through Oxford

Am Fretag Abend waren wir erst was trinken in einem Pub von dem ich immer noch nicht weiß wie er heißt und danach in einem ziemlichen angesagten asiatischen Noodle Place. Da wir dort mehr oder minder mit Caroline und Co. verabredet waren konten wir die Schlange links liegen lassen. Allerdings hatten die anderen ihr Essen schon bekommen, was dann ein wenig zu verwirrung führte. Die anderen haben dann nämlich irgendwann die Rechnung bestellt, auf der natürlich unsere Sachen dann auch mit drauf waren aber irgendwie war das essen noch nicht da. Als wir das dann dem netten kleinen Asiaten versucht haben zu erklären dachte der erst wir hätten eine Problem damit das die Rechnung nicht getrennt ist aber als er dann irgenwann auf den Trichter kam das wir eigentlich nur unser Essen haben wollen (eine Erkenntnis die man ihm wirklich ansah) rannte er los, verschwand für 30 Sekunden und war dann mit unserem Essen wieder da. Sehr strange, aber auch sehr lustig.
Am Samstag musste ich dann früh (um 7) aufstehen, weil es ja nach Oxford zu Kaddda und Ed ging. Hier in London war das Wetter eigentlich ziemlich gut, aber je näher wir nach Oxford kamen desto nebeliger wurde es. Die Busfahrt war aber im großen und ganzen unspektakulär, diese Überlandbusse scheinen auch im großen und ganzen nur warme Luft durch die gegend zu fahren, weil der Bus ziemlich leer war. Etwas zu früh in Oxford angekommen war die Kaddda natürlich noch nicht am Busbahnhof (warum schreibt man eigentlich nicht Bushof?) aber dank Eva bald einsetzender Ortskenntnisse konnten wir den beiden schon mal entgegengehen. Unsere vorwarnung an der Strassenecke war allerdings etwas spät und wir hatten viel Spass als wir dann quasi schon vorm Haus standen wärend in dem Haus erst die Vorhänge aufgezogen wurden. Langschläfer! Naja, nach einem kurzen Begrüßungstee haben wir uns dann auf in’s Jericho Caffee gemacht, zwecks Frühstück, was ich bis dahin auch nicht hatte. Da haben wir dann ein gutes und gesundes englisches Frühstück zu uns genommen und viel geredet. Der Kaffee da war allerdings nicht so gut. Nach dem Frühstück (12h) sind wir dann ein wenig durch Oxford gelaufen, was sehr schön und sehr alt und sehr traditionsreich aussieht. Um 1 waren wir allerdings mit einem Ex Kollegen von Eva aus Glasgow schon wieder zum Kaffee verabredet, also war das Sightseeing erstmal etwas begrenzt. In dem Coffe Republic habe ich dann wenigstens einen guten Kaffee getrunken und danach sind wir dann mit Giles zusammen zu dem zweiten Teil unseres Oxford zu Fuß tripps aufgebrochen. Erst waren wir bei einem ziemlich coolen markt und danach waren wir in dem College wo Harry Potter gedreht wurde, also zumindest in dem Speisesaal. Nach einem weiteren Spaziergang war das Wetter nun mittlerweile auch wieder ganz gut, daher haben wir uns zum Punting aufgemacht. (Leo.org übersetzt das mit “Stechkahn fahren”, allerdings könnte ich damit auch nichts anfangen, das ist quasi wie in Venedig gondeln fahren, halt nur ohne in Italien zu sein und ohne Kanäle sondern im Fluss in Oxford). Das war sehr Lustig, obwohl ich dazu voll unfähig bin, Ed das natürlich nach 5 Jahren Oxford gut kann und Eva ein Naturtalent ist. Kaddda hat sich auch nicht so schlecht gemacht. Im großen und ganzen war das aber sehr lustig und Gott sei Dank ist keiner ins Wasser gefallen. Fotos gibt es auch.
Nach dem Punting haben wir uns dann noch Ed’s College angesehen. Dort hängt eine Kopie von Leonardo Da Vinci’s Letztem Abendmahl (wie zeitlich passend) und wenn man gerade den Da Vinci Code von Dan Brown gelesen hat dann sieht man das Bild wirklich plötzlich ganz anders. Sehr erschreckend. Nach einem abstecher zum einkaufen haben wir dann bei Kaddda und Ed geckocht, wobei sich “wir” eigentlich auf Kaddda und Ed erschöpft hat weil sowohl Eva als auch ich von dem ganzen rumgelaufe ziemlich fertig waren. Es gab leckere Spaghetti mit Sauce und Wein. Nach dem sehr üppigen essen haben wir uns noch ein wenig ausgeruht und sind dann noch in den Pub um die Ecke gegangen und haben IPA getrunken, das für India Pale Ale steht, ein Bier das von einer lokalen Brauerei früher immer nach Indien exportiert wurde. Von dem Pub sind wir dann direkt zu dem Busbahnhof gegangen wo mich dann Micheal (mein Landlord) anrief um mich zu fragen wann ich denn nach hause komme weil er die Schlösser ausgetauscht hat. Sowas kann einen schon ein wenig verwirren. Irgendwie waren nämlich die beiden Koreanerinnen spontan ausgezogen und hatten nur einen Schlüssel da gelassen, woraufhin dann Michael for security reasons das Schloss ausgewechelt hat. Die Rückfahrt war sehr müde und es hat mal wieder Stunden gedauert bis ich endlich zu Hause war, weil kein Bus kam. Bin ich froh das ich bald wieder in einem Land bin wo man vorhersagen kann wann die Busse kommen. Auf jeden Fall bin ich dann doch reingekommen, der Australier hat mich reingelessan und Michael sprang da auch noch irgendwie rum und hat mir nen neunen Schlüssel gegeben.
Den Sonntag hab ich mehr oder minder vor dem Fernseher verbracht weil der Tag in Oxford schon sehr schön aber auch anstrengend war und ich eh nichts besseres zu tun habe. Das war also mein letztes Wochenende in England, denn am Samstag, 26. März 2005 um 10:20 lande ich ja schon wieder in Köln/Bonn.
Schon wieder Bonn und Vortragsplanung
Nachdem ich ja letztens schon auf die tolle Fotostrecke über Bonn verwiesen habe gibt es jetzt auch einen Artikel über Bonn bei Spiegel online. Mir war gar nicht so bewusst das Bonn so toll ist… aber das wird einem immer erst mit etwas Abstand klar.
Des weiteren gibt es jetzt auch einen Luusa Drei Monats Plan (muss ja was geben auf das ich mich zu hause freuen kann):
Donnerstag, 24.03.2005, 1900 h offenes Treffen
Donnerstag, 07.04.2005, 1900 h Kurzvortrag: FIFFS - FIFFS Intelligent Feed Filter System
Donnerstag, 21.04.2005, 1900 h Luusa Key Signing Party
Donnerstag, 05.05.2005, 1900 h 10 Jahre Luusa
Donnerstag, 19.05.2005, 1900 h offenes Treffen
Donnerstag, 02.06.2005, 1900 h Megasus - 25 Perl Module die man kennen sollte
Am 24. bin ich ja leider noch nicht da, aber da werde ich dann im stillen gedenken einen trinken. Die zwei Vorträge sind von mir, der Rest sind auch interessante Termine. Vor allem der am 19.05… da wisst ihr schon mal wo ihr mich finden könnt wenn ihr mich an meinem Geburtstag (hint hint) sucht: im Netzladen.
Letzter Freitag
Man ging das mal wieder schnell, kaum ist man hier ist man schon wieder weg. Auf jeden Fall ist das der letzte Freitag, weil nächsten Freitag ja schon Feiertag ist.
Ich war diese Woche noch mal ein wenig fleißig, habe meine Vorträge für nächsten Monat bie der Luusa fertig gesetzt (FIFFS und Megasus), meinen Praktikumsbericht gemacht und auch sonst gut gearbeitet.
Nach hause… endlich, ich freue mich drauf jetzt erst mal nicht direkt wieder weg zu müssen. Von dem viel reisen habe ich fürs Erste genug, was bestimmt mindestens ein halbes Jahr vorhält ;-).
Morgen geht es aber dann auch erstmal nach Oxford, zur Kad³a, mal schauen was da so geht.
Und jetzt?
Naja, wenn ich dann wieder zu Hause bin habe ich erstmal das Osterwochenende frei und am 29. beginnen die Vorlesungen schon wieder :-(. Nicht mal ne Woche frei gönnt man mir. Dann werde ich hoffentlich mal meine Anerkennung meiner Toronto Sachen ein wenig beschleunigen, mich um die zwei fehlenden Klausuren kümmern und meinen Bachelor an den start bringen.
Im Moment sieht es so aus als wenn BioSolveIT schon an mir interessiert wäre, den Kontakt hat Herr Prof. Dr. Thiele ohne mich zu kennen freundlicherweise sehr schnell hergestellt. Also hoffe ich das ich da nach dem 29. auch ein Vorstellungsgespräch habe.
Eigentlich kann ich mich nicht beschweren und alles läuft ziemlich gut.
Theater und GLLUG
Das Wochende fing etwas unspektakulär an, am Freitag waren wir nur kurz in der Nama Bar und dann war ich auch schon früh wieder zu hause. Am Samstag war dann das GLLUG meeting. Das war eigentlich ganz gut. Der erste Vortrag über Ubuntu war etwas lahm aber der Vortragende hat sich bemüht. Der Debian Leader (wo kommt der eigentlich her, ich habe die ganze Zeit sein Akzent nicht einordnen können) war ganz cool, obwohl er ziemlich allgemein geredet hat. Im großen und ganzen ist es allerdings ganz lustig das er seinen PhD über Software Quality macht. Außerdem wird er gesponsert von Fotango. Viele interessante Aspekte, aber auch nicht wirklich viel neues. Bruce vortrag war auch ganz gut, aber ich bin ja nicht so der Admin mensch. Im großen und ganzen hat er von Hartbeat und UCARP gesprochen, das wars dann auch schon.

Danach waren wir dann halt im Theater. Das Stück hatte zwar ein paar coole gags drin und so, aber im großen und ganzen gab es nicht viel her. Die Hammer plätze hatten wir auch nicht. Aber die Schauspieler waren gut, und ich bin jetzt in der tollen Postition Joshua Jackson und Patrick Stewart schon mal in unterwäsche Gesehn zu haben. Wenn man da nur wg. der beiden Schauspieler hingeht ist es in Ordnung, Unterhaltsam ist es auch, aber so ein zwei Personen Stück ist schon etwas strange.
Der Rest der Wochendes war eher lazy… am Sonntag habe ich Eva gezwungen für mich zu kochen und den Rest habe ich mit lesen und schlafen verbracht.
Boomtown Bonn
So viel über zu Hause zu lesen und das an einem Tag. Der Spiegel ist der Meinung das Bonn eine Boomtown ist und widmet uns eine Fotoreportage. Der Staatsschutz (wer denkt dabei eigentlich auch automatisch an nix gutes?) ist allerdings der Meinung das in Bonn noch was anders boomt, nämlich die Islamischen Extremisten. Das berichtet zumindest die FAZ und der GA. Naja, man kann ja nicht nur sonst boomen. Auf jeden Fall zeigte mir das mal wieder das nachrichten Clustern hilft, ich habe nämlich beide Einzelmeldungen ersteinmal überlesen.
Am Samstag ist übrigens (neben dem Theaterbesuch) noch ein weiterer Höhepunkt: GLLUG treffen. Nein, es handelt sich nicht dabei wie Google meint um den Gay & Lesbian Scuba Club sondern um die Greater London Linux User Group. Das ganze wird von einem großen Free Software freundlichen Unternehmen in London gehosted, nämlich Fotango. Dafür kommt aber auch Martin Michlmayr (leader@debian.org)… ich könnte ihn mal fragen wann Sarge rauskommt. Er gibt einen Vortrag über Quality in OpenSource Development. Dann gibt es noch einen über Ubuntu und einen über High availability and failover on Linux systems (kenne ich da nicht jemanden der da eigentlich seine Diplomarbeit drüber schreiben wollte?). Naja, das wird auf jeden Fall auch cool, selbst wenn ich dafür am Samstag in die Firma kommen muss. Auf jeden Fall ist das eine gute Entschädigung da ich ja heute Sebastian Bergmanns Talk über Gentoo bei der Luusa verpasse.
Planungssicherheit
So, jetzt habe ich auch was für die nächsten 3 Samstage vor:
- Am 12. März schauen wir uns A Life In The Theatre hier im Apollo Theatre an. Patrick Steward und Joshua Jackson live on stage… das wird bestimmt sehr gut
- Am 19. März geht es auf nach Oxford um die Kad³a zu besuchen…
- Am 26. März fliege ich nach Deutschland
Somit sind die Wochenende verplant für die restliche Zeit meines Aufenthaltes und was ich sonst noch so mache wird sein:
- Praxisprojekt Bericht schreiben :-/
- Vortrag für den 7. März bei der Luusa über Megasus und Perl setzen
- Vortrag für … man weiß es noch nicht … über FIFFS setzen
- Den Schwarm auslesen
Frank Schätzings Schwarm hat mich übrigens bis jetzt (hälfte) ein wenig besänftigt, weil mir sein Stil doch mittlerweile ziemlich gut gefällt.
Effektive Konferenzen
Also, die Briten sind ungefähr so effektiv wie deutsche, vor allem wenn es um Straßenbauarbeiten geht. Ich weiß nicht ob ich mich hier schon mal beschwert habe, aber eigentlich machen die immer genau da eine Baustelle wo ich langgehen will. Seit heute machen sie aber auch genau da eine Baustelle, wo vor zwei Wochen schon eine war. Also vor zwei Wochen haben die bei mir die Strasse aufgerissen, irgendwas mit den Wasserleitungen. Das haben sie dann brav wieder zubetoniert und heute reißen sei es wieder auf. Die spinnen dir Briten.
Ich hab endlich eine Konferenz gefunden auf die ich dieses Jahr noch kann…. naja, also vielleicht wirds ja Anfang August was mit der YAPC::EU, aber Portugal ist so weit. Aber vom 17-20 Oktober ist Euro OSCON in Amsterdam und da ich noch nie richtig in Amsterdam war wäre das bestimmt toll. Wer kommt mit? Die Luusa überlegt im Moment auch ob man nicht 2006 ein Rhein-Sieg (warum nicht eigentlich direkt NRW) Open Source Konferenz veranstalten sollte. Auf zur RhineCon…
Ab 120 Grad steigt Gott aus dem Auto aus
Das wollte ich eigentlich gestern schon als Überschrift nehmen, da aber mein Kurzzeitgedächtnis nicht existent ist hatte ich es natürlich nicht mehr parat.
Ralf und Janine fliegen heute wieder, allerdings kann ich sie leider ja nicht mehr vorher sehen weil ich ja arbeiten muss. Gestern haben wir noch einen gemütlichen Abend in der Nama Bar verbracht und über Gott und die Welt geredet. War sehr unterhaltsam.
Viel mehr gibt’s auch nicht neues, ich bin mal wieder in der Phase wo ich nach Hause will, aber da das ja in knapp 2,5 Wochen gegeben ist ist das auch nicht so schlimm.
Der GA macht übrigens eine Reihe über das Kriegsende in Bonn von vor 60 Jahren, was äußerst interessant und erschreckend ist weil ich mir nicht Bonn unter Ateleriebeschuß vorstellen möchte. Aber ist ja auch schon was her und zumindest wir europäer sind seitdem etwas kleverer geworden.
Carmen, Joshua, Ralf und Janine
Das Wochenende war ziemlich toll. Am Freitag Abend war ich als Hahn im Korb mit 5 Mädels in der Royal Albert Hall und habe Carmen gesehen. Die Banausen übersetzen das tatsächlich ins Englische… naja, viel mehr als in der Französischen Version habe ich allerdings auch nicht verstanden. War aber ziemlich cool, vor allem weil die Royal Albert Hall natürlich eine ziemlich schöne Halle ist.
Danach ist mir dann wieder der Nachteil von Sperrstunde um 11 aufgefallen, wenn man um 10:30 aus der Oper kommt kann man keinen mehr trinken gehen. Daher bin ich dann brav nach Hause gefahren.
Am Samstag habe ich den halben Tag mit maintainance verbracht, also einkaufen und so zeug. Die zweite Hälfte habe ich dann mit ein wenig alleine durch die gegend laufen tot geschlagen, hauptsächlich weil ich die Templerkirche aus dem Da Vinci Code suchen wollte, die hat aber an Samstagen nur zwischen 1 und 3 auf und ich hab sie natürlich erst um 4 gefunden. Nach einem kurzen Kaffee habe ich mich dann auf gemacht um Ralf und Janine von Victoria abzuholen, die obwohl sie den langsamen Zug genommen haben viel früher da waren als erwartet. Von da aus habe ich sie dann zu meiner Jugendherberge, in der ich die ersten Tage gelebt habe. Von da aus haben wir uns dann eine gemütliche Kneipe gefunden, sind aber wegen Umbauarbeiten im Bell, Book & Candle und einer Privatparty im Pitcher & Piano in Shakespeare’s Head, einem Weatherspoons auf dem Kingsway gelandet. Da haben wir dann Joshua, einen Freund von Ralf der in Hull studiert und auch Eva getroffen und einen lustigen Abend verbracht.
Am Sonntag bin ich dann wieder Mittags zu den beiden gestoßen und nachdem wir ein wenig auf Joshua gewartet haben sind wir ein wenig in meiner Ecke der Stadt herumgelaufen, sprich wir haben den Tower betrachtet und in dem Weatherspoons am Tower was gegessen. Später haben wir uns dann wieder in die Ecke um den Trafalgar Square aufgemacht und sind von der Museum Tavern über das Pocupine in Eva’s Geheimtip gegangen, das tolle Souk. Da gibts dann echt orientalisches Ambiente mit guter musik und Shishas und gutem Essen und Tee. War sehr beeindruckend und mal was anders.
Dem entsprechend bin ich heute natürlich auch total fit. Aber ich wollte eh früher Schluss machen, weil Ralf und Janine noch bis morgen Abend hier sind. Joshua ist heute morgen schon wieder nach hause aufgebrochen.
Ach so, ein paar verwackelte Fotos von Samstag gibt es auch.
FIFFS 0.2
Das schöne daran wenn man sich seinen eigenen Feedreader schreibt ist das man ihn aussehen lassen kann wie man will.
Nach jetzt nunmehr 2 Wochen arbeit nebenher kann FIFFS schon so einiges:
- Massives Paralleles Feed Updaten (meine 75 Feeds brauchen knapp 2 Minuten, das ist aber mit rating)
- Clustern der Feeds geht wie man oben sieht auch
- Stories mit hohen Bewertungen sind hot
- Webung und sonstige Feed Spam filtern
- blau sein
- Feeds/Cluster nach Rating sortieren
- Alles was nicht (mehr) interssiert ausblenden
Im großen und ganzen sind immer noch ein paar speed glitches drin, aber das wird schon noch. Ferner bin ich immer noch der Idee nicht abgeneigt das ganze als lokales Programm zu benutzen, gegen nen SQLite kann es schon mal laufen (genauso wie theoretisch auch gegen PostgreSQL und Oracle, habe ich aber mangels Masse noch nicht versucht). Das einzige was dem noch im Wege steht ist meine Abneigung gegen GUI Programmierung, aber wenn mir am Wochenende ganz langweilig wird….
Wem dann auch am Wochenende langweilig ist kann das Ding ja mal installieren: http://perl.thiesen.org/fiffs.php
London.pm March Social/ Schon wieder Schnee
Heute morgen musste ich im Schnee zur Arbeit laufen, also es schneite und es blieb auch liegen. Ich mag das nicht, Schnee ist gefrorener Regen und ich mag auch keinen Regen. Naja, jetzt ist es ein wenig weiß draußen.
Gestern war das March Social der London Perl Mongers, allerdings war der tunout nicht so gut und es waren nur so 8 Leute da, von denen 4 von Fotango waren. Neben etwas Philosophie über Digitalkameras war es auch eher lahm, daher war ich schon um 11 wieder zu hause.
Heute Abend geht es in die Royal Albert Hall zu Carmen, für 5 Pfund, das kann man sich ja nicht entgehen lassen und morgen ist der Ralf dann am Start, also wird es bestimmt ein lustiges Wochenende.
