Leaving T.O.
Ich weiß nicht ob ichs morgen noch schaffe meinen letzten Blog Eintrag zu schreiben, daher mach ich jetzt schon mal den provisorisch letzten, während ich meinen letzten Sonnenuntergang über der Stadt betrachte.
Ich freu mich zwar total auf zu hause, aber ich werde Canada und Toronto schon vermissen. Auch wenn ich den Eindruck habe, das ich die letzten 4 Monate 90% meiner Zeit vor meinem Rechner verbracht habe. Aber das lag an den Assignments und daran das alle anderen Menschen auch so beschäftigt waren.
Packen verläuft bei mir übrigens in 3 Phasen.
1. Phase: Oh my god! Ich bekomme das nie wieder alles verpackt. Aber abgesehen von ein paar Büchern habe ich ja hier nicht wirklich was erworben. Also muss das passen.
2. Phase: Erleichterung. Koffer ist voll, dafür ist das Zimmer auch zu 95% leer. Gut, die paar anderen Sachen sind ja noch ganz einfach in den Rucksack zu stecken.
3. Phase: Oh my god!! Der Rucksack ist fast voll und ich muss zumindest noch die Kleider die ich am Leib trage und mein Bettzeug verpacken (nein, ich reise nicht nackt, aber ich hab mir für morgen was bequemeres rausgelegt). Das Kissen passt auf keine Fall mehr :-(. Und von der Decke hatte ich eh nicht gedacht das ich sie mitnehmen kann. Meinen Topf muss ich auch zurücklassen ;-).
Neben dem Packen waren wir noch ein wenig Einkaufen, aber das Problem ist das ich immer noch nicht wirklich was gutes Gefunden habe. Die meisten Leute müssen also damit zufrieden sein das ich wieder da bin :-).
Gleich gehen wir mit Jüri in den LCBO und holen noch etwas Vodka für den letzten Abend. Dann wird der getrunken… und das wars auch schon. Ein paar Sachen muss ich noch loswerden, z.B. den Kalender der dt. Botschaft. Den werde ich glaube ich Colin geben. Mein Kleingeld bekommt der Homeless an der Ecke morgen früh und dann bin ich frei von allem kanadischen Geld. Das ich das Notebook als letztes Einpacke ist ja wohl klar.
So, das war es also dann erstmal (bis auf einen eventuellen Eintrag morgen) von mir aus Toronto, Ontario, Canada. Die “Marcus Thiesen World Tour 04/05″ geht dann am 12.01.2005 mit London weiter. Das heißt der nächste Blogeintrag ist definitiv am 12.o1 dran :-). Hab ich eigentlich schon erwähnt das ich immer noch keinen Platz zum schlafen in London habe und auf meine Erinnerungsmail an die Sekretärin von Fotango keine Antwort bekommen habe? Die ist wahrscheinlich in Urlaub… aber ich hab jetzt echt keine Lust mir darüber Gedanken zu machen.
Gestern lief übrigens das Times Add von Firefox… ich hab direkt mal zwei gekauft. Ich glaube ich lasse mir das eine Rahmen und das andere verkaufe ich an den Meistbietenden oder so. Mein Name steht direkt links von der Mitte des “x” :-).
Reisepläne
Manchmal kommt es anders als man denkt. Gestern wollten wir eigentlich so viel sinnvolle sachen machen, aber dann kam doch alles anders. Erstmal sind wir spontan mit Jüri, Vera und den Mädels aus dem vierten ins Kino gegangen, daher auch mein Review über Garden State. Jetzt hab ich auch endlich eine “Mitgliedskarte” für das Bloor Cinema. Lohnende Investition :-).
Zum Abednessen haben wir uns gute Steaks gegönnt und danach waren wir mit Jüri, Ken und Collin im Green Room. Das war auch sehr lustig.
Heute muss ich dann nur noch packen, einkaufen gehen und Passfotos machen, für den ISIC Ausweis , weil die Flugtickets nur mit dem zusammen gültig sind, wir haben den aber so zusagen roh bekommen, es fehlt halt das Bild. Heute Abend wollten wir dann nochmal was mit Jüri und Co machen.
Morgen fängt dann die Reise an:
- 12:00 Abreise vom Tartu gen Perarson International Airport
- ca. 13:00 Einchecken am Flughafen, Terminal 3
- 16:30 Abflug gen Chicago, USA
- 17:18 Ankunft in Chicago, USA, Terminal 3
- 19:30 Abflug in Chichago, USA, Terminal 3
- Tag wechselt zu Sonntag
- 11:05 Ankunft in Frankfurt, Terminal 1
- ca. 12:00 Verlassen des Terminals in Frankfurt
- ca. 14:00 Ankunft in Mülldorf
Mein Gott, warum muss ich für einen acht Stunden Flug mehr als 24 Stunden aufwenden… naja, ist gepfuscht, so wären es 26 - 6 Zeitverschiebung, also 20. Ich werde glaube ich etwas fertig sein wenn ich zu hause ankomme.