Sunday, bloody Sunday
Wiedermal kein aufregender Tag. Wir waren nicht am Glendon Campus, ich glaube das ich den auch alleine finde, zumindest weiß ich jetzt wo er auf der Karte ist. Dann haben die Aursip Leute ihre Server umgestellt (da wo auch thiesen.org liegt) und ich hab geschaut das alles weiterhin so funktioniert wie es sollte. Und ich hab viel über Cisco VPNs gelernt, weil ich mich irgendwie mit der YorkU verbinden muss um auf den Newsserver zuzugreifen.
Das mit dem Internet hat am Samstag natürlich wieder nicht geklappt, das wird also frühestens bis Montag was. Meine Telefonnummer hab ich allerdings schon: 001 416 935 0463. Die ist allerdings noch nicht in Betrieb. Naja, vielleicht wird es ja morgen was. Die Woche wird wieder einmal Kurz, weil am Donnerstag Rosh Hashana ist, das ist irgendein jüdischer Feiertag. (Gee, es gibt www.jewfaq.org)
Am Abend waren wir mal wieder gemütlich auf der Treppe :-). Ken, das einer der schwulsten Menschen die ich jemals gesehen habe (der wohnt bei Zak und Colin in der 18-5), war anscheinend mit Colin Farrell einen Trinken, bzw. hat ihn wohl in einer Bar namens “Lobby” gesehen und sich direkt mal dazu gesetzt. Zum Beweis hatte er leere Flasche acht Jahre alten Champagner dabei. Möglich wäre es, denn Colin ist in der Stadt, entweder zum Toronto Film Festival oder zum drehen, so sagt man wenigstens.
The Green Room
Ein typischer Samstag. Nicht viel zu tun gewesen, daher eher auf den Abend gewartet. Unten auf der Kreuzung fand irgendeine Demonstration statt mit Gitarren und lauten Parolen, wofür oder wogegen habe ich aber nicht mitbekommen. Waren eh nur 20 Leute da. Irgendwie sind hier alle Pleite und warten auf ihr OSAP, was sowas wie Bafög ohne geschenktes Geld ist, also ein Kredit von der Regierung. OSAP ist toll, weil man aus dem Ontario Student Assistant Program auch das Ontario Substance Abuse Program machen kann.
Daher hab ich Colin 20 Dollars geliehen und wir sind zusammen mit Juri erst in das Fox & Fiddlers und dann in den Green Room, von dem es so viele tolle Stories gibt gegangen. Der Green Room liegt ganz versteckt in einer Gasse, also nichts was man so einfach findet wenn man die Bloor Street runtergeht. Wir waren aber dann relativ früh wieder zu Hause.
Als ich dann endlich ins Bett gefallen war gab es noch einen Feueralarm und das um 2 Uhr nachts. Da man dabei eh nicht schlafen kann und ich schon immer mal sehen wollte wie es aussieht wenn die ganzen Leute die immer noch nach unten laufen mitten in der Nacht aussehen hab ich mir meine Klamotten übergeworfen und hab mich auf den langen Weg nach unten gemacht. Das hat mir aber keine besonderen Erkenntnisse gebracht, außer das viele Leute um die Uhrzeit sehr müde aussehen.