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a geek’s life

FrOSCon 2007: Call For Papers

The second Free and Open Source Conference “FrOSCon” takes place on August, 25th and 26th 2007 in Sankt Augustin, near Bonn, Germany. The conference is once again hosted by the faculty of computer science of the University of Applied Sciences Bonn-Rhein-Sieg in collaboration with the student body and the Linux/Unix User Group Sankt Augustin.

In a Call for Papers, the organizers ask for submission of contributions. A broad variety of topics concerning free and open source software is desired.

Contributions can be submitted in English or German and should summarize the intended talk concisely and succinctly; talks should be no longer than 45 minutes in length. Deadline for submission is June, 4th 2007.

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Ziel noch nicht erreicht?!?

Allerdings meinte Ziercke (Chef des BKA) auch, die tatsächliche Bedrohungslage und das Bewusstsein darüber würden auseinander klaffen. “Seit dem Jahr 2000 gab es in Deutschland sechs massive Anschlagsversuche. Aktuell laufen mehr als 220 Ermittlungsverfahren, fast die Hälfte davon beim BKA. Man kann also nicht so tun, als ob wir nicht bedroht sind.”

(Quelle Heise.de)

Mist, da muss wohl in den nächsten 6 Monaten in Deutschland noch was großes in die Luft fliegen, damit das orwellsche Prinzip vom “ständigen Krieg” (gegen den Terror) endlich bei der Bevölkerung von Deutschland ankommt. Sonst kann man ja diese ganzen total bescheuerten Maßnahmen nicht rechtfertigen.


Danke 20th Century Fox!

Danke dieses wunderbaren Filmverleihs/Verlegers/Konttolfreakkonsortium hatte ich grade den komischsten Kinoabend meines Lebens.

Man denkt das die etwas dürftigeg Reaktion unserer westlichen Demokratien das Problem für Frieden, Freiheit und Rechte auf dieser Welt ist, aber nein, Copyrights sind die wirklich fühlbaren Gründe für Einschränkungen in unserem Alltag.

Dazu ein kleines Beispiel:

Soll Situation:

Man verabredet sich mit einem Freund zum Sneaken, geht sich gemütlich eine Stunde vorher die Karte holen, geht noch was essen, setzt sich ins Kino, lässt sich überraschen und schaut den Film und lässt dann gemütlich den Abend ausklingen.

Ist Situation:

Man kommt vom Essen und steht erstmal in einer Schlange die bis aus dem Kino reicht. Warum? Weil die netten leute von 20th Cenutry Fox sich überlegt haben die Moderne Form einer Razia ins Kino zu verlegen, präventiv halt und einen Metalldetektor vor den Eingang des Kinosaals gestellt haben. Dazu noch ein paar nette Leute in Schwarzen anzügen, die eine Leibesvisitation durchführen. Dazu passend die groß aufgestellte Pauschabeschuldigung: “Wir gehen zwar nicht davon aus das sie böse sind, aber sie verstehen doch sicher das wir etwas gegen Videopiraterie machen müssen” (so oder in etwa Stand es auf dem großen, natürlich 20th Century Fox gebrandeten Aufsteller, weil man ist ja stolz auf sich). Ferner gilt: keine Handys, MP3 Player, Kameras, etc. (schade nur das die Jungs nicht wussten das das Grindel gar keine Gaderobe hat, was das “vorher abgeben an der Garderobe” für sie zu etwas mehrarbeit machte. Die vielen rumstänkernden Leute sowieso. Dann fängt daher der Film auch noch mit 20 Minuten Verspätung an. Dafür darf man sich dann aber im dunkeln auch noch von den netten Herren, die ihren eigenen Kontrollen nicht glauben, mit Nachtsichgeräten betrachten lassen.

Wenn ich es nicht eh nicht gewusst hätte hätte ich mich wirklich gefragt in was für einem Film ich bin.

Das ich so nen Hals habe ist wohl klar, das erklärt auch das posting hier. Welche Marketingabteilung die Idee hatte die zahlenden Kunden wie Kriminelle zu behandeln frage ich mich eh. Das ist fast so schlimm wie in die U.S.A. einreisen (mit Foto und Fingerabdruck, habe ich auch schon gemacht).

Also dieser Filmverleih ist jetzt erstmal unten durch. Schade.


FrOSCon war total klasse!

Ich sitze am Bonner HBF und warte auf meinen Zug der mich zurück nach Hamburg bringen soll, allerdings hat der jetzt schon 20 Minuten Verspätung, wegen Untwettern, da sieht man mal wie zuverlässig doch so ein Zug ist. Plus die obligatorische Verspätung auf dem Weg nach Hamburg bin ich wahrscheinlich erst um 2 Uhr Nachts in HH, was ja nicht so gut ist, aber ich werde gut schlafen weil das hab ich den letzten zwei Nächten nicht wirklich.

Also, fangen wir mal mit FrOSCon zurückblick an und zwar chronologisch (ich bin im Moment auf dem geistigen Niveau eines 3 Jährigen wegen Schlafentzug und Alkoholmißbrauch am Samstag, daher wird das ganze nicht ganz so eloquent (und noch voller Rechtschreibfehler als sonst, weil ich als kleiner Legasteniker ja meine Intelligenz zum schreiben brauche)). Also in der ersten Nacht, für die ich ja schon geblogt habe, war ich dann erstmal so aufgeregt bzw. begeistert von den ersten Einblicken das ich nicht so gut geschlafen habe, bzw. nicht einschlafen konnte. Aber das gab sich dann so gegen 3 Uhr Nachts. Um 6.30 bin ich dann wieder raus und nach einem kurzen Frühstück unterwegs um 7.30 in der FH aufgeschlagen und war natürlich einer der ersten die Aufgeschlagen sind. Aber das war in Ordnung. Dann hab ich noch ein wenig geholfen wo ich konnte, irgendwie muss ich mir ja das Orga-Batch auch verdienen. Die ersten Projekte und gäste schlugen auf und ich hab was für die Projektverständigung getan und hab mit Wbx zusammen die Räume zugewiesen. Das ich da schon einigermaßen matschig war ist wohl klar. Dann bin ich viel Rumgelaufen, hab meine Kundenorientierung an den Gästen ausgelassen und jedem geholfen wo ich konnte, was aber eher dem SABA Prinzip entsprach (Sicheres Auftreten bei Absoluter Ahnungslosigkiet). Im großen und ganzen waren aber alle mir denen ich geredet habe ziemlich glücklich und sehr gespannt auf die Konferenz. Die Mädels an der Kasse mussten leider nur lernen das wenn ein Geek die Auswahl zwischen einer mit Mädels besetzten Kasse und einer mit Jungs haben eher zu den Jungs gehen - Geeks halt. War auch eine der Überraschungen der FrOSCon, Lars mit Freundin ;-). Von 11 an hab ich zwei Stunden moderiert, was aber eher daraus bestand den Leuten mitzuteilen wenn sie drohen zu überziehen. Auf den Abstract Zetteln fehlten übrigen die Namen der Speaker! Also hab ich zwei Vorträge gehört die zwar ganz interessant waren aber nicht mein Thema, irgendwie LDAP bzw. FOS advocacy, aber gefallen haben mir die Vorträge bzw. die Vortragenden schon ziemlich gut. Also ein Einblick in das High-Quality Programm. Was auch sehr gut war war das Catering für Speaker und Orgas (was ich ja in Personalunion war wobei ich das Orga immer noch nicht wirklich verdient habe), somit hatte man schon mal das Problem mit dem Essen nicht, was in Sankt Augustin auch bitter nötig ist, da gibts nicht so viel drum rum. Nach den Talks musste ich erstmal meine Familytermine abharken, war also kurz bei meinem Opa wg. seines 80ten und bei meinem Vater und hab sein NTFS gefixt das er zerschossen hatte (warum segfaulten die NTFSprogs bei kaputten Dateisystem, da hab ich mehr erwartet). Pünktlich zu dem “Bewegte Bilder” Vortrag - also dem Fußballspiel - war ich dann wieder in der FH. Das war auch ganz lustig, wir hatten sogar Schweden da und das 2:0 ließ sich ja auch sehen. Jetzt hat mein Zug 25 Minuten Verspätung. Danach bin ich dann noch mal kurz mit Family essen gegangen und hab danach das Social genossen, was auch sehr schön war, das Wetter war ja auch sehr gut, so daß man schön lange draußen sitzen konnte. Ich hab mich mit vielen netten Leuten unterhalten und mal wieder festgestellt das man Leute treffen kann die einfach auf anhieb total sympatisch sind und mit denen man sich sofort auch sehr gut über alle möglichen (zum Teil sogar privaten Themen) unterhalten kann. Zwischenzeitlich hatte ich noch den Wim geschenkt bekommen, also quasi adopt a Geek, der keinen Schlafplatz hatte und daher bei mir Übernachtet hat. Es war glaub ich so um die 2 Uhr Nachts als ich dann der Müdigkeit nachgegeben habe.

Am Sonntag bin ich dann erst um 9:30 Aufgestanden um so gegen 10 Uhr wieder auf der FrOSCon aufzuschlagen. Womit genau ich den Vormittag verbracht habe kann ich nicht mehr sagen, aber auf jeden Fall war es im großen und ganzen ziemlich unterhaltsam. Nachmittags hab ich dann sogar auch mal einen Talk gesehen, Mario Manno hat was über GNOME erzählt und für mich als alten KDE Nutzer ist es doch mal schön das andere Desktop Environment zu sehen. Irgendwie hab ich Mittags auch noch mitbekommen das ein Slot frei geworden war und dachte den könnte ich ja noch mit irgendwas füllen, daher hab ich noch FIFFS nachgereicht, was relativ Sinnfrei ist, da der Talk von der live Demo lebt und ohne Screenshots ist, aber man lernt ja immer was dazu. Außerdem war das quasi PowerPoint Karaoke mit eigenen Folien, weil ich auch nicht wirklich dazu gekommen bin ihn mir vorher noch mal anzuschauen. Den Nachmittag hab ich dann auch eher mit socialising verbracht, bzw. mein System gefixt, irgendwie ging mein Bluetooth heute nicht, aber es geht auch immer noch nicht. Dann fing mein erster Talk an, der nur von 5 Leuten besucht war, das mit dem späten Announcen brint wohl nicht wirklich was. Hat aber trotzdem ein wenig Spaß gemacht, aber ich sollte wenn ich was aus meinem Stack halte doch was nehmen was man auch gut halten kann ohne irgendwas zu zeigen das man nicht am Start hat. Danach kam dann mein “richtiger” Vortrag und ich hatte schon etwas Angst, weil ich für die 15 FIFFS Folien schon gute 45 mins gebraucht hatte und Fuse.pm hat so um die 30. Naja, Christian hat mich in seiner gewohnt wortreichen Art anmoderiert, vor allem mit den Worten “es ist egal worüber er spricht, es ist auf jeden Fall ein Erlebnis, auch wenn man das Thema nicht versteht.” oder so ähnlich. Daraufhin hab ich natürlich mal mein bestes gegeben und der Talk ist auch gut, weil wenn man selber von etwas begeistert ist kann man das auch sehr gut rüberbringen. Außerdem hab ich ständig “total klasse” gesagt, was sich im Laufe des Talks zu einem running Gag entwickelt hat. Ich glaube ich ändere den Untertitel in “Was Marcus total klasse findet”. Das Publikum war auch gut, waren bestimmt so 30-40 und auch gute Fragen am Ende, wie gesagt ein Vortrag der mal wieder richtig Spass gemacht hat. Die Zeit hat auch hingehauen, wobei ich an manchen Stellen mal wieder was schnell war. Das wird beim zweiten mal bestimmt besser, ich sollte den auf jeden Fall für den Perl Workshop ‘07 einreichen. Danach war dann auch quasi Ende, noch ein kleines Closing Event und ein wenig Selstbeweihräucherung. David hat mir dann auch gedankt, dafür das ich ein T-Shirt gekauft habe :). Dann hab ich noch etwas beim Aufräumen geholfen, meine Hose an den doofen Wellenbrechern zerissen aber dafür hab ich jetzt 2 neue T-Shirts.

Abschließen lässt sich sagen das das Event total klasse war, ich sehr begeistert von der Organisation war die nie irgendwie knapp an Leuten oder Ideen war, es hat einfach alles geklappt, das hat die Luusa gut gemacht. Leider verlaufen sich die Leute in der großen FH schon, aber dadurch das ich relativ wenig Vorträgen war täuscht mein Eindruck etwas. Ich hoffe ja mal das bei der nächsten FrOSCon ;-) mehr Leute da sind. Die Stimmung war auf jeden Fall die ganze Zeit sehr gut. Ich war auch nach meinem Vortrag sehr sehr glücklich doch noch etwas beigetragen zu haben. Sonst fällt mir auch nicht so viel ein was man besser mach könnte, was etwas enttäuscht war ist das ich nicht so viele FHler gesehen habe, vor allem die üblichen Verdächtigen aus meinem Semester die jetzt einen Master machen hätten ja mal auftauchen können. Aber das ist halt eher eine persönliche Sache, weil ich ein paar der Leute schon mal gerne gesehen hätte. Dafür ist aber glaube ich bei den Informatikern nicht immer das Interesse da und auch manchmal der Weg etwas weit, das einzugsgebiet ist halt ziemlich groß. Vielleicht stört aber auch einfach so was triviales wie der Prüfungszeitraum, der glaub ich im Moment ist. Die anwesenden Professoren waren auch total klasse und hatten glaube ich auch viel Spaß. Und auch die vielen Helfer sollte man noch mal erwähnen. Wie gesagt, das war alles ganz großes Kino.

Abschließen hier noch so ein paar Sachen die ich aufgeschnappt habe oder die meinem müden Gehirn entspringen:

  • Pre-Social am Freitag und Übernachtungsmöglichkeiten anbieten, Leute die einen Weg von mehreren Stunden haben können sonst nicht um 9:30 da sein.
  • Steyler wg. Übernachtung fragen (Aula)?
  • Mehr Pausen (dann haben die Aussteller mehr davon)
  • Sowieso jemanden ins Orga holen der in Sankt Augustin oder Bonn aufgewachsen ist (und da wohnt), da kriegt man Vitamin B mit ins Boot.

Also, hoffentlich findet sich ein Orga-Team fürs nächste Jahr, das wäre sehr schön. Auf zur FrOSCon ‘07, wir (oder eher ihr) wisst ja wohl jetzt wies geht.

Wann kommt jetzt mein Zug?


FrOSCon - Day 0,5

3 Monate war er krank - jetzt blogt er wieder, Gott sei Dank. Aber ein so herausragendes Ereignis wie die erste FrOSCon muss ich wohl bloggen. Also ich bin auf einer Konferenz, der ersten Free and Open Source Conference in der FH Bonn Rhein Sieg und die Jungs haben wirklich was geleistet. Und mich zum Orga ehrenhalber (ich hab halt mit Abwesenheit geglänzt) ernannt, was jetzt dafür sorgt das ich morgen um kurz vor 7 aufstehen muss.
Das Programm sieht jetzt schon genial aus, es gibt noch viel zu tun aber es hat schon mal den richtigen Flair. Vor allem mit den ganzen (noch leeren) Projektständen sieht es aus als ob es ein geniales Event wird. Morgen an dieser Stelle neues, ich versuch mal wieder was mehr zu schreiben.

Die Highlights die ich heute schon mitbekommen habe: Niederländischer Ubuntu Kurier um kurz vor 2 Uhr nachts, blaue Frösche auf den Straßen von Sankt Augustin und ein Orga Team was ziemlich durch den Wind ist… aber das wird schon wieder. Mitten in der Nacht in einem Bierpavillion im Innenhof der FH zu stehen hatte auch was für sich.
Wer mich morgen sehen will: ich bin in Sankt Augustin, Abends ist Social und wir haben wie gesagt einen Bierstand :)

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Boiler gut, alles gut

Hier also die letzten News aus dem Hochwassergebiet in Norden: es war nicht das Rohr sondern der Boiler des netten Menschen über mir, der sich überlegt hat kaputt zu gehen und anstelle von wie es sich gehört die Küche meines Mitbewohners zu überschwemmen hat sich das Wasser lieber den Weg durch meine Decke gesucht. Scheiß Schwerkraft! Heute war dann ein Klemptner da (der den größeren Teil des Tages mit der Quest “Finde Schlüssel für Wohnung über mir” zugebracht hat, warum mein Vermieter keine Wohnungsschlüssel hat ist mir schleierhaft) der auch relativ schnell den Boiler oben als Corpus Delicti identifiziert hat (abgesehen davon hat er mir einen kleinen Sprint von der Firma nach Hause plus Rückweg beschehrt, da hab ich dann auch endlich festgestellt das schönes Wetter draußen ist). Hatte den Vorteil das er nicht meine Wand oder Decke aufstemmen musste, was ich dann doch als positiv empfunden habe. Was mit meiner bestimmt durchnässten Decke ist weiß ich noch nicht, aber ohne Küche kann ich notfalls etwas leben.

So, jetzt kann ich auch endlich spülen… und meine Handtücher muss ich waschen, die hab ich allesammt für das Auffangen des doch etwas gelblichen Wassers benutzt. Dafür kann ich aber morgen wieder duschen.


Dinge die einem den Sonntag versauen

Erstmal ein Such- und Ratebild:

Was ist das? Ein Deckenfluter ;-).

Also, was ist passiert: ich wollte doch nur was zu Essen kochen… dann kamen komische Geräusche aus der Küche, verdampfendes Wasser auf heißer Platte.  Dummerweise hatte ich das Wasser erst grade angemacht. Also mal nachgeschaut, da kam Wasser aus meiner Dunstabzugshaube. Erstmal dem unwahrscheinlichen Fall nachgegangen das das nicht Kochende Wasser in dem Topf darunter irgendwie hochgespritzt ist und wieder runtertropft. Dann hab ich dummerweise gesehen das das Wasser auch aus meiner Decke kommt, also an den Ecken. Da wurde mir dann schon ein wenig anders. Dann kam der tolle Hollywood Effekt das auch Wasser aus meiner Lampe kam, die noch an war, es zischte aber sie blieb an. Also erstmal Sicherung raus und was macht man dann? Genau, man bekommt Panik. Erstmal Wasser in meiner Wohnung abgestellt, hatte aber leider keinen Effekt. Da kam das Wasser schon in Strömen aus meiner Lampe. Also erstmal was druntergestellt, alles was ich so an Schüsseln und Töpfen da hatte. Mehr Wasser, mehr Panik. Also erstmal fragen ob der nette Herr in der Wohnung über mir vielleicht Swimmingpool spielt. Der war aber nicht da. Hausmeister anrufen war mein nächster Gedanke, da ermangelte es mir aber an einer Nummer. Nächstes Problem: das Haus gehört einer Firma, mein Vermieter ist eine Firma und die sind Sonntags nicht so aktiv. Also bin ich dem Hausmeistergedanke weiter nachgegangen aber musste feststellen das ich ganz alleine im Haus bin. Mist. Also mal im Vorderhaus fragen. Bei der 10ten Wohnung (wo sind alle Leute Sonntags) hab ich endlich mal jemanden gefunden der mir ne Handynummer gegeben hat. Angerufen, Problem geschildert (”Da kommt Wasser aus meiner Decke”) und mir angehört das er für das Gebäude nicht mehr zuständig ist. Da dämmerte es mir das ich vielleicht mal sowas wie einen Klemptner Notdienst anrufen sollte. Dummerweise funktioniert mein Gehirn unter diesen Bedingungen nur eingeschränkt und mir fiel natürlich keine Auskunftsnummer ein. Also zurück zum Plan vorher und meine Vormierterin angerufen. Die erreichte dann mal wenigstens sowas wie meinen Vermieter und dann war die Ansage alles tun damit es aufhört (als wenn das nicht schon vorher mein Plan gewesen wäre). Also die 11833 angerufen (”Ich brauch nen Klemptnernotdienst in Hamburg”), Nummer bekommen, weiterleiten ging nicht. Also angerufen und mal wieder mit jemanden telefoniert der sich nicht zuständig fühlte. Aus dem die Nummer des Notdienstes rausgeholt, da angerufen, ging keiner ran. Also da ging es mir schon anders (das ich zwischenzeitlich immer noch Schüssel geleert habe ist wohl klar, ich wollte ja nicht das meine Küche komplett unter Wasser steht). Wieder den Typen der nicht zuständig war angerufen und der hat dann seinen Kollegen endlich bekommen. Also war schon mal jemand unterwegs. (Das war so gegen 17h, da lief das Wasser schon über eine dreiviertelstunde aus meiner Decke). Es kommt hilfe… das beruhigt dann etwas. Nächster Gedanke: Hauptanschluss abstellen. Wenn man nur wüsste wo der ist. In den Keller, festgestellt das es da auch aus der Decke tropft (in meinem Bad auch), aber der Hausanschluss weit und breit nicht zu sehen. Weitersuchen. Dann bin ich auf den rettenden Gedanken gekommen in die Metallkästen unten im Flur zu schauen, das Problem war nur das die mit einem viereckigen Ding verschlossen sind und ich keine Zange besitze. Also irgendwas Werkzeugtechnisches gesucht und unter größten Anstrengungen das Ding aufgebrochen. Und siehe da, ein Hauptanschluss. Zugedreht, Wasser im Waschbecken laufen gelassen, wurde weniger also erfolg. Das war dann schon so gegen 17:30. Bis es aufgehört hat aus meiner Decke zu fließen war es dann auch 18h. Der Notdienst kam um 18:30 (!) und konnte ja nur noch feststellen das jetzt kein Wasser mehr läuft. Alles andere morgen. Mein armes Herz. Es topft immer noch aber meine Küche ist jetzt wieder einigermaßen trocken. Was lernen wir daraus? Immer eine Zange haben und immer wissen wo der Hausanschluss ist. Es gibt sowas wie Rohrbrüche. Was gegessen hab ich immer noch nicht. Aber jetzt brauch ich erstmal ein Bier. (Das Foto ist übrigens  entstanden nachdem ich das Wasser abgestellt hatte, das lief also vorher noch stärker).


Wieder abschließend angeschlossen

So, nach über einem Monat Blog abstinenz juckts mir jetzt ein wenig in den Fingern. Aber ich bin wieder da, mit Internet sogar :-).

Fangen wir mal am Anfang an. Vor etwas mehr als einem Monat hab ich also die Übergabe für meine Wohnung gemacht (merken: vorher die Modalitäten der Kaution klären und ja, man bekommt 1.400 € aus einem EC Automaten) und hab die ersten Nächte auf einer Luftmatratze in einer komplett leeren Wohnung verbracht. Hatte aber auch was für sich. Nach einer knappen Woche war dann Umzugstag und obwohl ich noch ein wenig von Kollege Oles Party mitgenommen war (vor allem von dem Taxifahrer: gut das se so jung aussehen, normalerweise hauen die Kollegen immer auf den teuren Tarif wenn se Mittelweg hören) ging das Ausladen meiner doch geringen Habseligkeiten die man mir dankenswerterweise nach Hamburg geschafft hat doch ganz schnell. Danach noch schnell zu IKEA, neues Bett, Schrank, Couch, etc. besorgen und der Rest des Tages wurde geschraubt. Denn darauffolgenden Sonntag habe ich auch mit schrauben und bohren verbracht und obwohl es nicht so angenehm ist ohne Staubsauger löcher in eine Backsteinwand zu bohren (man ist danach ziemlich rot) bin ich Stolz darauf das ich meine Rolläden und meine Küchenlampe selber angebracht habe. Es ist sowieso total faszinierend worüber man sich alles freuen kann wenn man seinen ersten eigenen Haushalt führt, z.B. über den Erwerb einer Klobürste, eines Besens, eines Toasters und eines Wasserkochers. Dann fehlte nur noch etwas Dekoration und man sollte wenn man sich bei allposters.com was bestellt auf jeden Fall auf die Maße achten, weil sonst bezahlt man 20 € für nen high quality “etwas größer als A4″ printout. Das ist also auch erledigt. Fehlen noch so unwichtige Dinge wie ein Staubsauger. Nen Wäscheständer hab ich schon mal. Naja, auf jeden Fall ist meine Wohnung jetzt sehr schön, ich bin auch immer noch froh darüber das ich die Wandfarbe behalten habe. Dann ging das Telefonproblem los: wegen der Abwesenheit der Türschilder die eigentlich in “den nächsten Tagen” dasein sollten bouncte erstmal meine Auftragsbestätigung, was ja nicht weiter schlimm gewesen wäre, da man die sich nach etwas überzeugungsarbeit (”nee, die Adresse gibts nicht”, “doch, ich geh da jeden Tag hin” ) auch in die Firma schicken lassen kann. Dummerweise kam dann auch mein Technikertermin an die Firmenadresse und zwar an dem Tag an dem er war. Da wars dann etwas spät. Also neuen Termin ausgemacht, ne Woche später. Den Tag zu Hause brav gearbeitet, weil Termine in 8 Stunden Intervallen sind ja unabdingbar (”der kommt dann zwischen 8 und 16h zu ihrnen”) und dann um 15:55 festzustellen das der Techniker die Bedienung meiner Klingel nicht beherrschte und angeblich um 14:55 da war. Es kann natürlich auch sein das ich in der weite meiner 34m² Wohnung die schrille Klingel, die man durchs ganze Haus hört nicht wahrnehmen konnte. Dummerweise hatte er gemeldet das alles OK war, wovon sich dann auch die lieben Menschen von Hansenet nicht abbringen ließen. Also ein wenig telefoniert, von da an war mein Anschluss offiziell gestört. Zwei Tage später noch mal angerufen, “ah sie melden sich auf die SMS die wir ihnen geschickt haben”, “nein, hab ich nicht bekommen” (Störungstermine gehen sogar in 4 Stunden Auflösung), nen Vormittag zu Hause verbracht um auf nen Techniker zu warten der nicht kam. Ausnahmsweise mal bei der Hotline angerufen und da da keiner feststellen konnte was passiert ist (”sie hatten sich am Samstag ja auf ne SMS gemeldet, das ist hier der letzte Eintrag” *seufz*) einfach mal gewartet. Tags drauf telefoniert, dem netten Menschen freundlich aber bestimmt gesagt das ich nicht wieder einen 4 Stunden termin haben will und plötzlich gings mit Anruf vorher. Das der Anruf dann nicht kam brauch ich ja nicht zu erwähnen, allerdings kam um kurz vor 19h einer, “Sie hatten heute nen Termin zum entstören”, “Ja, ihr Kollege hat gesagt er ruft vorher an”, “Das gibts nicht”. Naja, allerdings erbarmte er sich dann und machte einen Termin für heute und siehe da, alles geht, wenn man den Anschluß schaltet. Das hat halt etwas gedauert.
Was gibts sonst noch erwähnenswertes? Ich hab mal wieder Karneval verpasst, aber nächstes Jahr pack ichs bestimmt, den Deutschen Perl Workshop konnte ich auch nicht mitnehmen. Dafür war ich Karnevals-Freitag in Bremen auf ner Firmenparty, das war auch recht unterhaltsam, vor allem der Rückweg. Ansonsten hab ich nach Ostern die Woche Urlaub und werde mich ab Karfreitag bis weißen Sonntag in Bonn aufhalten. Das erste Projekt habe ich jetzt fast durch, das zweite läuft auch schon, Arbeitstechnisch ist alles bestens und ich hab so viel gelernt und gemacht in den letzten Monaten das ich mich wundere wofür ich überhaupt studiert habe, weil irgendwie hat das gar nicht viel damit zu tun. Vor allem das was man neben dem Programmieren macht ist unglaublich spannend und vor allem neu.
Viel mehr gibts erstmal nicht zu melden, abgesehen davon das draußen 20 cm Schnee liegen, was ich noch nie vorher gesehen habe. Alles schön weiß, wie gut das ich das Haus nicht verlassen muss.


Ein ganz normaler Samstag in Hamburg

Größstädte sind schon unterhaltsam. Also eigentlich war der Abend ja als etwas ruhiger geplant. Ich hatte mich am Freitag Abend mit Kathrina, Christians Besuch, zum Filmgucken verabredet, weil ich sonst keinen hier kenne der mit mir in den vermeindlichen Mädchenfilm “Die Geisha” gehen würde. Aufgrund von Ortsunkundigkeitverpeilung standen wir aber erst an der Kinokasse als unsere Reservierung schon lange verfallen war und es wurde dann “München”. Ein eigentlich sehr guter Film, den man allerdings wohl auch mehrfach schauen muss um die Message wirklich zu bekommen und der eindeutig ein eher verwirrendes, niedergeschlagenes Gefühl hinterlässt. Nichtsdestotrotz wollten wir nach diesem filmischen Meisterwerk natürlich noch ein wenig Spass haben und haben uns daher ins Schanzenviertel begeben. Auf der U-Bahn fahrt dorthin kam es dann aber doch zu einer Begegnung der dritten Art. Auf Kathrinas Beschwerde über Christians Gesichtshaarzustand tippte es mir plötzlich auf die Schulter und eine nette junge Dame interessierte sich sehr stark für unsere Rasiekünste … es ging nur nicht wirklich ums Gesicht. Daraus entstand eine lustige Unterhaltung mit dieser Dame, die allerdings auch irgendwie chemisch ihren Gemütszustand verändert hatte. Zumindest war sie Bauchtänzerin, hatte aber den Abend frei und wo sie arbeitet (und wo sie Körperbehaarung hat, bzw. nicht) weiß ich jetzt auch :-). Irgendwie hatte ich aber trotzdem eher den Drang zum Weglaufen …. :-). Gut das Christian diesen Höhepunkt des Abends auch noch bildlich festgehalten hat.


Michael Crichton: State of Fear

Michael  Crichton hat mit seinem Romand über den Kampf  gegen eine radikale Umweltorganisation mal wieder gezeigt wie gut er gängige Meinungen durch einen gut recherchierten Roman anzweifeln kann. State of Fear (in Deutsch erschienen als “Welt in Angst”) enthällt große Passagen, die auf der ständigen Diskussion basieren, wie sinnvoll Menschliches eingreifen in die Natur ist, ob es sowas wie “Globale Erwärmung” überhaupt gibt und wenn ja wodurch sie kommt. Mit einer vielzahl von Fußnoten und einem 30 (!) Seitigen Quellenverweis am Ende erschüttert er ganz selbständig die normale Kausalkette mehr Energieverbrauch führ zu mehr CO2 Ausstoß was wiederum zur Erderwärmung führt, oder halt zu globalen Klimakatstrophe. Von so einfachen Beobachtungen, das viele Wetterstationen in Städten stehen, die allein durch ihr Bevölkerungswachstum und den dadurch gestiegenen Energieverbrauch wärmer geworden sind, über die Feststellung das Eisschmelze auch mit wachsenden Gletschern in anderen Erdteilen einhergehen, bis hin zu der Beobachtung das Wetter keineswegs so global ist wie man immer glaubt, da es nicht global wärmer wird sondern an manchen stellen dieser Welt auch kälter ist es auf jeden Fall eine kurzweile Art und Weise sich mit dem große “Problem” Klimaveränderung auseinanderzusetzen. Auch so einfache fakten das sich das Klima immer geändert hat und das bis zu dem Ausruf der Erderwärmung in den 70ern die einhellige Meinung war, das wir auf eine neue Eiszeit zulaufen und das wir nicht einmal das Wetter in einer Woche vorhersagen können, was ja die gesammtheit aller Klimamodelle schon ein wenig in Frage stellt ändert dieses Buch auf jeden Fall Meinungen.

Die Story ist wie gesagt kurzweilig, es gibt viel Action und man lernt unglaublich viel neues. Auf jeden Fall “quite a good read”, auch wenn man ein wenig den Eindruck hat das die Story eher zum Transport der unterschiedlichen Meinungen und Fakten benutzt wird als wirklich einen erzählenden Anspruch zu haben.


Sozial gestört weil glücklich?

Weils der nlz auch gemacht hat und wenn der Test es sagt mus es ja wohl stimmen.

Your Social Dysfunction:
Happy

You’re a happy person - you have a good amount of self-esteem, and are socially healthy. While this isn’t a social dysfunction per se, you’re definitely not normal. Consider yourself lucky: you walk that fine line between ‘normal’ and being outright narcissistic. You’re rare - which is something else to be happy about.

Take this quiz at QuizGalaxy.com

Please note that we aren’t, nor do we claim to be, psychologists. This quiz is for fun and entertainment only. Try not to freak out about your results.


Walk The Line

You’ve got a way to keep me on your side
You give me cause for love that I can’t hide
For you I know I’d even try to turn the tide
Because you’re mine, I walk the line

Also gestern hat sich die Grindelsneak richtig gelohnt, ich war und bin es immer noch absolut begeistert. Der Film würde es sofort auf die Liste meiner Lieblingsfilme machen, wenn ich nicht der Meinung wäre das ich ihn dafür noch mal sehen muss.

Also, es geht um Johnny Cash. Der Plot ist relativ einfach erklärt: Johnny, aus einer eher bescheidenen und nicht so freundlichen Farmerfamilie, geht zur Air Force und schreibt ein paar Lieder. Wieder daheim (er war in Deutschland), heiratet er seine Jugendliebe, sie haben ihr erstes Kind und Johnny arbeitet mit geringem Erfolg als Vertreter. Kurz bevor alles zusammebricht schafft er es mit eben einem solchen Air Force Song einen Studioboss zu überzeugen und der Aufstieg (bzw. Abstieg) beginnt. Alle ist so wie man es sich vorstellt, es kommen Drogen und Groupies ins Spiel und der Untergang ist unvermeidlich. Durch seine große Liebe, June Carter, gespielt von einer fabelhaften Reese Witherspoon, wird dann am Ende doch alles gut.

So kitschig das hier klingt, es it einfach nur wunderbar, weil eben diese Liebe nicht nur die Rettung ist, sonder auch der Untergang. Diese Liebe ist einfach absolut und stellt sich gegen die gesellschaftlichen Normen, die eigene Frau und vor allen Dingen auch durch ihre Unerfülltheit gegen Johnny selber. Trotzdem ist sie wunderbar und wird auch so dargestellt, wunderbar untermalt von Johnny Cash Songs die auch Textmäßig immer zur rechten Stelle kommen, nie langweilig werden und einfach passend sind. Man sollte den Film daher wahrscheinlich unbeding im Original sehen.

Das es ein Happy End gibt ist keineswegs klar, weil es ja eine wahre Geschichte ist und auch die Art und Weise der herangehensweise an dieses Happy End ist nicht wirklich schnulzig, sondern macht einfach nur Hoffnung und hinterläßt nicht den faden Beigeschmack den man bei ähnlichen Filmen oft hat, wo man sich fragen kann ob die gerade so frisch Zueinandergefundenen sich nicht doch in drei Monaten wieder trennen.

Dazu kommen wunderschöne Bilder, ich muss den Film alleine deswegen noch mal schauen weil ich nicht weiß wie der Regisseur (James Mangold) es geschafft hat in einer Menge von kreischenden 50er Teenies jemanden so heraus zu stellen das man sieht das sie der Ursprung des Sündenfalls wird. Um es noch mal zu sagen, Reese Witherspoon hat mir besonders gut gefallen, die Rolle passt aber auch sehr gut zu ihr und sie kann über die Entwicklung des Filmes zeigen was sie tatsächlich drauf hat. Auch Joaquin Phoenix als John R. Cache Cash ist ein guter Darsteller und sorgt dafür das man den Film für authentisch hält.

Also wenn man einen Film gesehen haben sollte, dann diesen auf jeden Fall. Ich muss jetzt auf jeden Fall mich mal ein wenig mehr mit seiner Musik beschäftigen.

At my door the leaves are falling
A cold wild wind has come
Sweethearts walk by together
And I still miss someone

I go out on a party
And look for a little fun
But I find a darkened corner
because I still miss someone

Oh, no I never got over those blues eyes
I see them every where
I miss those arms that held me
When all the love was there

I wonder if she’s sorry
For leavin’ what we’d begun
There’s someone for me somewhere
And I still miss someone


Artists happen

Da schriebt man einmal einen kleinen Beitrag zum Thema Software Engineering und dann bekommt man direkt von allen Leuten Feedback und dazu muss man dann auch noch was schreiben.

Der liebe Herr Kirsch schreibt in seinem Blog unter dem Titel “Freiheit für Programmierer?” zwar einen interessanten Punkt, der allerdings nicht wirklich was mit dem zu tun hat was ich sagen wollte, bzw. ist der Kontext nicht richtig. FBP sagt nichts über Design aus, bzw. schreibt es keinen klassischen Weg für das Design vor. In diesem Kontext ist auch das Design Happens zu verstehen, was anscheinend funktioniert.

Die Wunderkinderaussage sehe ich etwas differenzierter. Ich bin nämlich nicht der Meinung das ein guter Programmierer mit Mozart zu vergleichen ist. Gute Programmierer kommen viel öfter vor als man denkt, das Problem ist nur das sie ihre Fähigkeiten, ihr Handwerk, durch die oftmals viel zu strikten und formalisierten (vielleicht ist das daran wirklich die Wissenschaft Informatik) Entwicklungswege nicht wirklich einsetzen können. Zu strikte Arbeitswege nehmen einem den Spass an der Arbeit, wenn man seine Kreativität nicht ausleben kann demotiviert das und daraus ergeben sich die Zahlen die Herr Kirsch abschließen nennt. Motivierte Programmierer, die Spass haben und sich nicht durch einen haufen Dokumente wühlen müssen um eine Zeile Code zu schreiben machen gute Arbeit weil sie das machen können was sie wollen: Programmieren.

Die Abschließende Frage, ob die Programmierer einfach nicht genug Freiheit hatten, kann ich klar mit einem Ja beantworten. Wie liefern immer pünktlich aus, zu garantierten Zeitpunkten. Also scheint der formale Weg, der ja ach so gut sein soll, nicht dazu zu führen was Herr Kirsch behauptet, nämlich nicht gute Programmierer zu solchen zu machen.

Aus einer ganz anderen Richtung kommt Lehs Artikel am “Anfang war das Wort“, der sich eher mit der Frage auseinandersetzt was gute Software und ästethik in diesem Sinne bedeutet. Hier kommt glaube ich auch der Freiheitsaspekt wieder zum tragen. Wenn man einem Maler bis auf den Pinselstrich sagt wie ein Gemälde aussehen soll, hat er bestimmt keinen Spass mehr an der Arbeit, die Kreativität ist ihm genommen und das ist ja das was er eigentlich macht. Sagt man ihm er soll ein Bild von einer Kirche malen, dann hat man ihm zwar gesagt was er tun soll, aber er hat immer noch die volle Freiheit den Kreativen Akt des Schaffens selber durchzuführen. Das gleiche gilt für Programmierer, da ist FBP der Ansatz der sagt “mal mir eine Kirche” und die ganzen anderen Methoden die dazu neigen den ganzen Prozess zu formalisieren nehmen den Leuten einfach den Spass.

Das gute Software, gutes Design eher etwas gefühltes ist stimmt, aber es gibt relativ leichte Kriterien die man hier anbringen kann: Wartbarkeit, Strukturiertheit, Erweiterbarkeit, intelligente Lösungen. Zwar ist das letzte auch wieder ein eher relativer Ansatz, aber auf eine Checkliste lässt sich Kunst auch nicht festlegen.

Daher: Freiheit für Programmierer!


Design happens

Was passiert, wenn man mit seinen Kollegen Freitag Abend ausgeht? Natürlich, man landet in Diskussionen über die Arbeit und das ganze drum herum. Eine der zwei großen Diskusionen gestern Abend ging dann um Feature-based Programming (gibts sogar ein Buch drüber :-) ) und das ganze drum herum. Dabei viel dann meine etwas unbedachte Äußerung Design happens, was die ganze Diskusion noch mal um eine Stunde verlängert hat und weil das ganze so viel Spass gemacht hat wollte ich es doch noch mal hier zusammenfassen.

Was heißt also Design happens? Grundsätzlich ist es wie mit den Affen und Shakespeare, nur auf einem anderen Niveau: wenn man eine Menge an guten Programmieren nimmt (ein Projektteam), ihnen sagt was sie tun sollen (die Featureliste), dann entsteht das Design von ganz allein. Ein guter Programmierer sei hier also als jemand der sich auskennt definiert, der Best Practices kennt und eine gewisse Erfahrung mitbringt, also dazu neigt guten, wartbaren und modularisierten Code zu schreiben, weil das richtig ist und mittelfristig den Arbeitsaufwand verringert. Die Position des Architekten und ein Upfront-Design ist also hinfällig. Der iterative Ansatz des Softwaredesigns (die bekannten Stufen) ist also hinfällig, da es bei FBP nicht mal ein Design-Dokument im eigentlichen Sinne gibt. Das Design ergibt sich somit quasi aus und während des Entwicklungsprozesses und wird nicht vorgeschrieben, es passiert einfach.

Was heißt Design happens nicht? Es heißt nicht das das Design unwichtig ist oder einfach so da ist. Das Design wird natürlich von den Entwicklern abgesprochen (”Chinese Parliament”) und basiert auf Vorkenntnissen und Vorarbeit, die allerdings nicht auf einem Stück Papier steht sondern halt aus den Entwicklern an sich kommt.

Im Grundsatz ist es also so, das gute Software nicht durch einen möglichst förmlichen Entwicklungsprozess entsteht, sondern durch Freiheit und klar definierte Aufgaben. Das ganze Drum herum entsteht aus der Notwendigkeit die Aufgaben und somit die Features möglichst gut und ästethisch (aus der Sicht eines Programmierers) zu lösen.


Hamburg Wiki

Weil ich ja so ein vergesslicher Mensch bin und ganz alleine in der großen Stadt muss ich mir ja irgendwie überlegen wie ich mir Merke in welchen Kneipen ich schon Überall war. Abgesehen davon ist es auch ganz praktisch wenn man Besuch hat und sich überlegt was für Sehenswürdigkeiten, Restaurants und Nachtbeschäftigungen man anbieten kann.

Daher hab ich mir für Hamburg jetzt ein eigenes kleines Wiki angelegt, wo ich das ganze aufschreiben werde. In ungefähr 100 Jahren ist das ganze dann ein richtiger Stadtführer für Hamburg, so lange kann man es glaube ich nur als Anregung etc. benutzen.

Das Hamburg Wiki.

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FrOSCon Call for Papers

FrOSCon

The first Free and Open Source Conference (”FrOSCon“) takes place on June, 24th and 25th 2006 in Sankt Augustin, near Bonn, Germany.

Organized by a commited team, it aims to become a significant event for free software in the Rhineland. The conference is hosted by the faculty of Computer Science of the University of Applied Sciences Bonn-Rhein-Sieg in collaboration with the student body and the Linux/Unix User Group Sankt Augustin.

In a Call for Papers, the organizers ask for submission of contributions. A broad variety of topics concerning free and open source software is desired. Particularly welcome are contributions about programming languages, free software on the desktop, security, systems administration and networks. Aspects of free software in busincess and industry are also a focus of the conference.

Contributions can be submitted in English or German and should summarize the intended talk concisely and succinctly; talks should range from 45 to 60 minutes in length. Deadline for submission is March, 15th 2006.

FrOSCon will offer Developer Rooms (just like FOSDEM does) to Open Source projects. These projects can use the rooms to organize developer meetings as well sub-conferences dedicated to their project. Projects that have already registered a room or are interesting in doing so include: Gentoo Linux, GNOME, Mozilla, OpenOffice.org, OpenWRT, PHP, and Wikipedia.

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Es gibt Kölsch

Ratet mal was ich gerade im Spar um die Ecke gefunden habe? Neben Wasabi Peas und den tollen Keksen deren Name mir gerade entfallen ist hat dieser gut sortierte Supermarkt auch Früh! Hamburg ist doch toll (auch wenn das ganze 99 ¢ die Flasche kostet).

Wir haben nämlich heute Abend “Drink & Drive” gemacht, was das ist gerne im persönlichen Gespräch :-).


Sneaken in Hamburg

Nach meinem ersten Arbeitstag gestern war ich, obwohl ich eigenltich ziemlich müde war, noch in diesem tollen Kino in Hamburg mit Christian in der englischen Sneak. Das ganze lief etwas anders ab als die doch ziemlich Arbeitnehmerfreundliche Uhrzeit von 20:15 hätte erwarten lassen. Zuerst wurde man mit etwas Kino üblicher Werbung beglückt, danach gab es erst mal eine gute halbe Stunde Pause, woraufhin es nochmal eine bunte zusammenstellung auch nicht mehr so frischer Kinotrailer zu sehen gab. Nach diesem Ereignis gab es noch eine kleine Showeinlage mit Versteigerung alter DVDs und “Chips in die Menge gewerfe”, was mir auch noch nicht so geläufig war. Außerdem wurde der Sieger des Film eratens gekürt, an dem man wohl auf der Homepage teilnehmen kann. Da allerdings nur 2 Teilnehmer von 100 den Film eraten hatten war das ganze schon nicht mehr so vielversprechend.

Zu sehen gab es dann schließlich “The Dark“, ein etwas komischer Horror Schocker, der mit ziemlich geschmacklosen Szenen und den üblichen Schockeffekten versucht gut zu sein, ist es aber nicht. Die Story ist also eher mittelmäßig. Ich muss allerdings zugeben das ich das Ende auch nicht komplett verstanden habe. Aus dem Kino raus war ich dann also trotzdem erst um 23h.
In other News ist es schrecklich kalt in Hamburg und ich werde müdigkeitsbedingt heute mal richtig früh ins Bett gehen.


Aus Hamburg

So, jetzt bin ich weg. Also eigentlich bin ich ja da, nämlich in Hamburg. Morgen ist mein erster Arbeitstag und da bin ich ja mal mächtig gespannt drauf. Viel mehr gibts eigentlich nicht zu berichten.

So wie es aussieht ist der nächste öffentliche Termin wo ich wieder in Bonn bin Karneval, also das letzte Februarwochenende.


Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin

Naja, ich bin schon wieder zu hause. Der letzte Tag vom Kongress war noch ganz lustig, wobei wir fast erst zur letzten Veranstalltung da waren. Irgendwie war die Nacht zuvor vor allem durch SMAs Geburtstag etwas länger geworden. Die Anzahl von Frauen in Berlin, die den Eindruck machen unglaublich viele Drogen genommen zu haben ist gigantisch. Nach der Abschlussveranstaltung des 22C3 waren wir dann noch kurz in der C-Base, das ist sowas wie der Nela in groß. Der “absacker” in der Hotelbar war auch noch sehr lustig, vor allem wegen einer write-only Neuseeländerin, der man alle 5 Minuten das gleilche erzählen konnte und sie es alkoholbedingt sofort wieder vergessen hatte. Danach ging es dann fast wieder zurück in die “real world”.

Am Silvestertag waren wir nett indisch essen, dann noch kurz in der Ständigen Vertretung um endlich mal wieder ordentliches Bier zu bekommen und dann auch noch in den Räumen des CCCB, des Chaos Computer Clubs Berlin.

Silvester in Berlin

Dieses Bild beschreibt den Silvesterabend schon ganz passend. Woher ich das Ding hatte bin ich mir gar nicht mehr so sicher, ich glaube der Barkeeper hatte es uns in die Hand gedrückt. Ansonsten haben wir in der Hostelbar gefeiert, das war sehr unterhaltsam, sehr viele internationale Menschen und auch sonst sehr Lustig. Um 12 gings natürlich raus, aber das Kriegsgebiet Berlin war mir ein wenig zu stressig. Also zurück in die Bar, weiter nett unterhalten und noch ein paar Weizen gekippt (ich hab dem Barkeeper auch erklärt was ein Gehfehler ist, das könnte mein komisches Grinsen erklären). Für Silvester war ich aber noch immer relativ früh im Bett.

Heute ist dann auch nicht mehr viel passiert, wir sind halt mit dem Auto von Berlin ohne größere Zwischenfälle nach hause gefahren und jetzt bin ich wohlbehalten wieder zurück. Langsam muss ich mich mal ums einpacken meiner Sachen kümmern, aber das wird schon. Die letzte Woche in Bonn bricht also an.

Im großen und ganzen muss ich sagen das sich der Congress in jedem Fall gelohnt hat, ich nächstes Jahr nach Möglichkeit wieder dabei bin und auch Berlin immer noch eine schöne Stadt ist (von der ich nicht so viel gesehen habe).

Für alle die ich vergessen habe: Frohes neues!

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